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Mann vergisst Parkplatz und findet Auto erst nach drei Wochen – dank Zeugenhinweisen

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Mann muss eilig zu einem Termin, stellt sein Auto in einem Parkhaus in Osnabrück ab. Doch am Ende vergisst er, wo. Aber das ist erst der Anfang seiner Odyssee.

Osnabrück – Es ist in vielen Städten gar nicht so einfach, einen Parkplatz zu finden. Autofahrer können ein Lied davon singen. Besonders dann, wenn man es eilig und nicht viel Zeit hat, um lange nach einer Abstellmöglichkeit zu suchen. Parkhäuser sind in diesen Fällen eine gute Anlaufstelle, obwohl sie im Gegensatz zu manchen Parkplätzen im Freien auch etwas kosten.

Mann (62) vergisst Parkplatz – am Ende kommen 437 Euro Gebühren zusammen

Doch einem Mann aus Schüttorf bei Osnabrück war es das Geld wert, schließlich musste er vor Ort dringend zu einem Termin – und vergaß schließlich, in welchem Parkhaus er sein Auto abgestellt hat! Er konnte sich einfach nicht mehr erinnern, in welcher Straße es sich befunden hat, auch der Parkschein lieferte keinen Anhaltspunkt.

Drei Wochen lang begab sich der 62-Jährige mit seiner Tochter auf die Suche nach seinem Renault Scénic, einem Kompakt-Van. Dabei klapperte das Duo 15 verschiedene Parkhäuser ab, bis die junge Frau einen verzweifelten Aufruf in der Neuen Osnabrücker Zeitung startet. „Ich weiß gar nicht, wie oft wir schon in Osnabrück waren und danach gesucht haben“, erzählt sie. Auch dieser Geschäftsmann aus München findet angeblich seinen Porsche-SUV nicht mehr und sorgt jetzt mit einem Aushang für große Augen.

Ein einzelnes Auto steht in einer verlassenen Parkgarage. (Symbolbild)
Drei Wochen lang war der Autobesitzer auf der Suche nach seinem verschollenen Kompakt-Van. (Symbolbild) © IMAGO / Waldmüller

Doch wie ist der Schüttorfer dann überhaupt nach Hause gekommen? Wie seine Tochter berichtet, sei er nach dem Termin mit dem Zug nach Hause gefahren. Doch es gibt glücklicherweise ein Happy End: Dank Zeugenhinweisen ist der Wagen jetzt wieder sicher zu Hause bei seinem Besitzer, berichtet RTL.de. Das kann man nach der Aktion eines Rentners nicht sagen: Er hat erst einen Mercedes aus dem Parkdeck auf die Straße gerammt und musste dann selbst ins Krankenhaus.

Mann (62) vergisst Parkplatz – doch der Dauerparker hat Glück im Unglück

Ein Einwohner der Stadt habe sich bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass er den Renault in der Garage eines Hotels in der Innenstadt gesichtet habe. Tatsächlich wurde er dort dann auch gefunden. „Mein Vater und mein Mann sind sofort hingefahren“, sagte die Tochter. „Es haben sich so viele gemeldet und haben so viele Hinweise gegeben, ich hätte echt nicht gedacht, dass das so schnell klappt“, freut sie sich. (Vater bastelt E-Auto mit Pizza-Ofen für Tochter – sie reagiert anders als erwartet)

Aber fest steht: „Am besten fährt er nicht mehr nach Osnabrück, sondern bleibt bei uns in der Kleinstadt.“ Das wäre zumindest auch günstiger, wie RTL.de weiter berichtet, sind durch das Dauerparken satte 437 Euro Parkgebühren entstanden! Doch auch hier hat der Autobesitzer wieder Glück im Unglück: Der Hotelbesitzer soll ihm die Gebühren erlassen haben, da die Familie Osnabrück mit „einem guten Eindruck“ verlassen solle, wie dieser gegenüber der NOZ verriet. (Video: Alter 5er BMW fliegt 16 Meter tief in Parkhausschnecke – „wie konnte das ...?“)

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