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Mann kauft Lamborghini Huracán – und ist ihn gleich wieder los

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Von: Sebastian Oppenheimer

Die Freude währte nur kurz: Ein Mann kauft sich einen Lamborghini Huracán – doch nur Stunden später ist er ihn wieder los.

Kopenhagen – Ein Supersportwagen aus der Liga von Herstellern wie Ferrari, McLaren oder Bugatti ist der Traum vieler Autofans. Für einen in Norwegen lebenden Mann wurde dieser nun Realität. In Deutschland kaufte er sich einen Lamborghini Huracán – doch nur Stunden war er ihn wieder los. Und möglicherweise sieht er seinen italienischen Boliden auch nicht wieder. (Lamborghini-Crash: Duo zerlegt geliehenen Huracán Spyder – und macht sich aus dem Staub)

Mann kauft Lamborghini Huracán – und ist ihn gleich wieder los

Der Lamborghini Huracán ist der Nachfolger des Gallardo und seit 2014 auf dem Markt. Der Allrad-Supersportler ist in diversen Versionen erhältlich: Beispielsweise als Cabrio (Spyder) oder mit reinem Heckantrieb (RWD). Immer an Bord ist ein in Mittelmotor-Position verbauter V10, der selbst in der „schwächsten“ Version mindestens satte 427 kW (580 PS) leistet. Welche Variante sich nun der Mann aus Norwegen gönnte und ob es sich dabei um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelte, ist nicht bekannt. Doch laut der dänischen Zeitung „Nordjyske Stiftstidende“ soll er dafür zwei Millionen Kronen (umgerechnet knapp 270.000 Euro) bezahlt haben. (Künstler bemalt eigenen Lamborghini Aventador – „schlimmer als ein Totalschaden“)

Fahraufnahme eines Lamborghini Huracán STO (Symbolbild)
In Dänemark hat die Polizei den Lamborghini Huracán eines Rasers einkassiert. (Symbolbild) © Lamborghini

Mann kauft Lamborghini Huracán – Polizei konfisziert dank neuem Gesetz

Allerdings hatte der stolze Neubesitzer seinen Gasfuß ganz offenbar nicht im Griff: Auf der Überführungsfahrt nach Norwegen erwischte ihn die dänische Polizei mit heftigen 236 km/h – statt der erlaubten 130 km/h. Was der hochmotorisierte Raser offenbar nicht wusste: In Dänemark gibt es ein neues Gesetz: Dieses erlaubt den Beamten, Fahrzeuge in extremen Fällen sofort zu konfiszieren. Doch damit nicht genug: Die Autos von besonders „rücksichtslosen“ Verkehrssündern können demnach auch versteigert werden. Das eingenommene Geld fließt in die dänische Staatskasse. (Aus Toyota wird Lamborghini Urus: Ein Bodykit macht’s möglich)

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Wie die Zeitung berichtet, sei der Mann den Polizeiangaben zufolge nach der Beschlagnahmung seines Lambos „ein bisschen sauer“ gewesen. Verständlich. Ein bisschen vielleicht auch auf sich selbst – denn auf der deutschen Autobahn wäre ihm das nicht passiert. Zumindest nicht in einem Abschnitt ohne Tempolimit.

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