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Mann fährt Kilometer weit auf Felge ohne Reifen – der Grund ist zum Kopfschütteln

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Mann ist zehn Kilometer lang nur auf der Felge gefahren, dabei sind die Reifen eines Autos die einzige Verbindung zur Straße. Ein Augenzeuge schreitet ein.

Senden (NRW) – Gute Reifen sind eines der wichtigsten Teile am Fahrzeug. Das richtige Profil, die Pneus an sich und ob sie eher für den Sommer oder den Winter geeignet sind, ist entscheidend, dass sich ein Auto auch tadellos vorwärts bewegt. Manche wollen sich aber das Geld sparen und fahren diese so weit ab, bis schon die Felge zum Vorschein kommt. Mit fatalen Folgen für das Fahrzeug, aber auch für den Straßenasphalt. Doch glücklicherweise reagierte nun ein Augenzeuge geistesgegenwärtig – und verhinderte dadurch wohl Schlimmeres.

Mann fährt Kilometer weit auf Felge ohne Reifen – der Grund ist zum Kopfschütteln

In der Stadt Senden in Nordrhein-Westfalen hört ein Zeuge morgens ein kratzendes Geräusch auf der Straße. Kurz darauf sieht er, wie ein 23-Jähriger in einem Auto an ihm vorbeifährt. Da fällt ihm auf: Der vordere rechte Reifen fehlt gänzlich! Stattdessen fährt das Auto nur noch auf der Felge und kratzt über den Asphalt. Der Augenzeuge spricht den jungen Mann an – und bemerkt schnell, dass dieser stark angetrunken ist. (BMW-Fahrer brennt Donuts in Feld – erheblicher Sachschaden: „Halt mal mein Bier“)

Die Stahlfelge eines Autos ohne Reifen (Symbolbild)
Der stark alkoholisierte Mann soll zehn Kilometer weit auf der Felge gefahren sein. (Symbolbild) © Polizei Alt-Saarbrücken/dpa

Der Zeuge ruft die Polizei, während der Mann im Auto flieht. Kurz darauf stellt schließlich die Polizeistreife fest, dass der 23-Jährige offenbar bereits fast zehn Kilometer lang auf der Felge gefahren sein muss. Als die Beamten die Kratzspur auf der Straße zurückverfolgen, finden sie zudem eine verlorene Radkappe, einen verlorenen Reifen und sogar eine beschädigte Leitplanke vor. (Unbekannte malen Radweg auf Straße – damit hat Autofahrerin nicht gerechnet)

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Die Polizisten stellen den 23-Jährigen zur Rede, der immer noch stark alkoholisiert ist und schließlich zugibt, in der Nacht mit seinem Auto tatsächlich einen Unfall gebaut zu haben. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Anschließend wurde ihm zweimal Blut entnommen und der Führerschein entzogen. Insgesamt soll ein Sachschaden von rund 5.000 Euro entstanden sein.

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