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Autokauf auf Anzeigenportal: Frage lässt Interessenten ungläubig zurück

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Kaufinteressent fragt wegen eines Auto-Angebots nach – und will mehr Details wissen. Der Verkäufer wird erstaunlich unverschämt. Was steckt dahinter?

Großbritannien – Wenn man sich ein neues Auto, egal ob neu ab Werk oder gebraucht, anschaffen will, macht man sich vorher Gedanken: Was habe ich für ein Budget, wie viel kann ich ausgeben? Wie viele Kilometer darf das neue Fahrzeug gelaufen sein? Und welche Marke oder Ausstattung möchte ich haben? Erst dann geht man auf die Suche, wahlweise beim Autohändler seines Vertrauens oder auch online bei diversen Anzeigenportalen.

Autokauf auf Anzeigenportal: Frage lässt Interessenten ungläubig zurück

Doch Letztere sind manchmal mit Vorsicht zu genießen: Schließlich treiben sich dort auch viele Abzocker rum, die sich als seriöse Autoverkäufer oder gar -händler ausgeben. Daher sollten Sie, wenn Sie sich auf so einer Plattform für ein Auto interessieren, immer auch Fragen zur Herkunft des Fahrzeugs stellen, den Kilometerstand mit dem Scheckheft abgleichen, die Fahrgestellnummer prüfen und nach Unfällen fragen. Ein britischer Auto-Interessent hat das jetzt genau vorgehabt – und wurde böse vom Verkäufer zurechtgewiesen!

Schild mit „Ich bin zu verkaufen“ hängt in der Autoscheibe eines geparkten Autos. (Symbolbild)
Wenn ein Auto zum Verkauf steht, hat ein Interessent das Recht, Fahrzeugdetails zu erfahren. (Symbolbild) © MiS/Imago

Schließlich hatte sich Ersterer „erdreistet“, etwas über den angebotenen Pkw herausfinden zu wollen. Zu Recht. Schließlich gibt er Tausende Euro aus und möchte nicht etwas Heruntergefahrenes erwerben, das schon bald seinen Geist aufgibt. Aber wie es aussieht, ist ein Autoverkäufer auf dem Anzeigenportal „Craigslist“ nicht besonders gut aufgelegt und antwortet richtig unverschämt. (Das Auto online verkaufen: Mit diesem einfachen Trick geht man nervigen Anrufen aus dem Weg)

Seine dreiste Antwort hat den anonymen Kaufinteressenten so sprachlos gemacht, dass er sie ins Netz gestellt hat. Dabei kündigt er in seiner Anfrage an, dass er ein paar Fragen habe. Zuerst wirkt der Verkäufer auch noch enthusiastisch und meint: „Fragen zu meinem Auto? Schieß los.“ („Dreckshobel“: Frustrierter Audi-Fahrer bietet seinen Audi A4 bei eBay Kleinanzeigen an)

Autokauf auf Anzeigenportal: „Auto ist wohl nichts für dich“

Doch als der Interessent nähere Einzelheiten zu dem Fahrzeug wissen will und wie viele Kilometer es gelaufen ist, beendet der Verkäufer die Konversation auch direkt wieder. Er antwortet nur: „Ich weiß nicht, wahrscheinlich viele. Dieses Auto ist dann wohl nichts für dich, wenn du solche Fragen hast.“ Dem Kaufinteressenten fehlen die Worte, das Einzige, was ihm am Ende dazu einfällt, ist: „Was zum Teufel hat das zu bedeuten?“ (Kostenfalle Auto-Reparatur: Die deutschen Premium-Hersteller langen kräftig zu)

Ein User im Netz sieht das Ganze als untrügliches Zeichen dafür, dass das Angebot eine Falle ist und man besser die Finger davon lassen soll: „Das ist ein Warnsignal, kümmer dich nicht weiter darum.“ Ein anderer meint: „Das ist der Code für ‚Dieses Auto ist ein Schrotthaufen und ich versuche, einer armen Seele ein Scheißauto zu verkaufen, das vielleicht nicht mal legal ist‘“.

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