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Kuriose Rettungsaktion: Lkw-Fahrer bindet kippende Ladung an Rastplatz-Tisch

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Bei einem mit Blechen beladenen Lkw drohte die Ladung vom Auflieger zu rutschen – mit einer eher unkonventionellen Aktion verhinderte der Fahrer den „Absturz“.

Dillenburg – Längst nicht jeder Fahrzeugführer nimmt es mit dem Thema Ladungssicherung so genau, wie er eigentlich sollte. Regelmäßig kommt es zu abenteuerlichen Beladungs-Aktionen, die oft auch sehr gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer sind. So stoppte die Polizei kürzlich in Niedersachsen einen Ford Transit mit 2,5 Meter Überlänge und im Saarland einen Mercedes-Pritschenwagen Marke Eigenbau, der einen VW Caddy geladen hatte. Und auf der A7 alarmierten Verkehrsteilnehmer die Polizei wegen eines extrem durchgebogenen Lkw. Ebenfalls wegen mangelhafter Ladungssicherung trat nun die Polizei in Hessen auf den Plan. Doch der Lkw-Fahrer hatte inzwischen schon reagiert – wenn auch etwas ungewöhnlich.

Bei einem mit Blechen beladenen Lkw drohte die Ladung vom Auflieger zu rutschen – mit einer eher unkonventionellen Aktion verhinderte der Fahrer den „Absturz“.
Die Ladung dieses Lkw drohte zu kippen – der Fahrer verhinderte den „Absturz“ mit einer Fixierung an einem Rastplatz-Tisch. © Polizei Mittelhessen

Kuriose Rettungsaktion: Lkw-Fahrer bindet kippende Ladung an Rastplatz-Tisch

Wie die Polizei berichtet, meldeten sich auch in diesem Fall besorgte Verkehrsteilnehmer. Sie hatten auf der A45 einen Lkw beobachtet, dessen Ladung verrutscht war – sie drohte vom Auflieger zu fallen. Bis eine Streife den Lkw einholte, hatte der Fahrer aber offensichtlich schon selbst festgestellt, dass mit seiner Ladung – mehr als fünf Tonnen Trapezbleche – etwas nicht stimmte. Auf dem Rastplatz Hirschkopf behalf sich der Mann mit einer „unkonventionellen Rettungsaktion“, wie die Beamten schreiben.

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Lkw-Fahrer bindet kippende Ladung an Rastplatz-Tisch – und verhindert so den „Absturz“

Mit Zurrgurten fixierte er die verrutschte Ladung an einem einbetonierten Tisch mit dazugehöriger Bank – und verhinderte so den „Absturz“ der Bleche. Zu der gefährlichen Schieflage war es zum einen aufgrund einer falschen Ladungssicherung, bestehend aus einer rechteckigen Holzkonstruktion und einer Fixierung mit Metallbändern, gekommen, die dem Gewicht der Bleche nicht standhielt. Außerdem sei der Sattelauflieger laut Polizei generell für diese Art von Transport nicht geeignet gewesen.

Weiterfahren dürfte der Lkw in dieser Form selbstverständlich nicht: Erst als mit einem Kran die oberen Trapezbleche umgeladen und die Ladungssicherung von der Polizei kontrolliert worden war, dürfte der Lkw wieder zurück auf die Autobahn.

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