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Lkw extrem durchgebogen – Verkehrsteilnehmer alarmieren Polizei

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Von: Sebastian Oppenheimer

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In Niedersachsen hat die Polizei auf der A7 einen extrem durchgebogenen Lkw gestoppt – besorgte Verkehrsteilnehmer hatten die Beamten alarmiert.

Northeim – Der Job als Lkw-Fahrer ist nicht leicht – und wohl auch deshalb ist es um den Nachwuchs nicht so gut bestellt: Vor nicht allzu langer Zeit hatte der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) vor einem Mangel an Brummi-Lenkern gewarnt. Laut einer BGL-Umfrage unter Fahrern empfinden sie ihren Job unter anderem als schlecht bezahlt und schwer mit dem Privatleben vereinbar. Auch der Zeitdruck ist hoch – weswegen manchmal Lenkzeiten überschritten werden oder auch die korrekte Ladungssicherung auf der Strecke bleibt. Auf der A7 bei Northeim in Niedersachsen hat die Polizei nun einen Lkw gestoppt, bei dem schon auf den ersten Blick erkennbar war, dass hier etwas nicht in Ordnung ist.

Lkw extrem durchgebogen – Verkehrsteilnehmer alarmieren Polizei

Verkehrsteilnehmern war auf der Autobahn ein besorgniserregend durchgebogener Lkw aufgefallen, weswegen sie die Beamten alarmierten. Die Autobahnpolizei stoppte den ganz offensichtlich hoffnungslos überladenen Brummi – und stellte bei einer Kontrolle fest, dass der tiefste Punkt des Aufliegers nur wenige Zentimeter über dem Boden hing. Der Rahmen des Fahrzeugs war massiv deformiert.

Ein extrem durchgebogener Lkw
Extrem durchgebogen: Diesen Lkw stoppte die Polizei auf der A7 bei Northeim (Niedersachsen). © Polizei Göttingen

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Lkw extrem durchgebogen – Schwere Maschine muss mit Kran abgeladen werden

Der Grund für die extreme Verformung: eine mittig transportierte Maschine im Inneren des Lkw. Die Maschine musste mittels eines angeforderten Krans vor Ort abgeladen werden. Für die weitere Begutachtung des Lkw wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Aber nicht nur Lkw, sondern auch Kleintransporter geraten immer wieder ins Visier der Polizei: So stoppte die Polizei in Köln zwei Paketboten mit einem „schrottreifen“ VW Crafter und in Herne waren bei einem Ford Transit tragende Teile durchgerostet, weswegen die Beamten sofort das Kennzeichen sicherstellten.

Nur zwei Tage wurde die Autobahnpolizei Göttingen in einem ähnlich extremen Fall erneut alarmiert – anderen Verkehrsteilnehmern war diesmal ein Lkw mit ungewöhnlich hohem Tempo aufgefallen. Als die Polizei den Brummi stoppte, stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer mit bis zu 142 km/h (!) unterwegs gewesen war – bei erlaubten 80.

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