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Mann kauft Lamborghini von Corona-Hilfen – nun gab’s die Quittung

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Nicht immer landen Corona-Hilfen dort, wo sie eigentlich landen sollten. Ein Texaner hat sich davon einen Lamborghini Urus gegönnt – und noch mehr.

Houston (USA) – Die weltweite Corona-Pandemie hat vielen Unternehmen schwer zugesetzt – manche kämpfen um ihre Existenz. Um angeschlagenen Firmen unter die Arme zu greifen, gibt es in den USA deshalb das sogenannte Paycheck Protection Program (PPP). Mit Krediten aus diesem Programm soll sichergestellt werden, dass Firmen weiterhin ihre Mitarbeiter bezahlen und auch andere laufende Kosten – wie beispielsweise Mieten – decken können. Ein 30-jähriger Mann aus Houston im US-Bundesstaat Texas reichte gleich drei PPP-Anträge ein – und erhielt ein stolzes Sümmchen. Das Geld verprasste er für Luxus-Güter – nun wurde er verurteilt. (Polizei kontrolliert Auto – und findet horrende Summe im Kofferraum)

Mann kauft Lamborghini von Corona-Hilfen – nun gab’s die Quittung

Beantragt hatte der Texaner satte 2,6 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro). Und er war erfolgreich: Zwar erhielt der 30-Jährige am Ende eine Million Dollar weniger als gewünscht – doch 1,6 Millionen US-Dollar (rund 1,4 Millionen Euro) sind ja auch nicht unbedingt wenig. Vor allem, wenn man sie einem absolut nicht zustehen. Denn die eingereichten Unterlagen hatte der Mann aus Houston gefälscht. Besonders skrupellos: Er bewarb sich sogar im Namen eines erst kürzlich Verstorbenen um Geld, wie das US-Justizministerium in einer Mitteilung berichtet.

Fahraufnahme eines Lamborghini Urus. (Symbolbild)
Von ergaunerten Corona-Hilfen hat sich ein Betrüger einen Lamborghini Urus gegönnt. (Symbolbild) © Lamborghini

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Mann kauft Lamborghini von Corona-Hilfen – so lange muss er ins Gefängnis

Statt zur Sicherung von Arbeitsplätzen oder zur Bezahlung ausstehender Mieten einer Firma, verwendete der 30-Jährige das Geld für seinen persönlichen Luxus: Er gönnte sich unter anderem eine Rolex, einen Ford F-350 und dazu noch einen Lamborghini Urus. Es ist nicht der erste Fall dieser Art: Auch im US-Bundesstaat Nevada wurde ein Mann wegen Betrugs im Zusammenhang mit Corona-Hilfen angeklagt – er soll sich mit dem erschlichenen Geld unter anderem ein Bentley Continental GT Cabrio finanziert haben. Ein weiterer Mann soll sich in Florida mit Mitteln aus dem PPP-Programm einen Lamborghini Huracán gegönnt haben.

Allerdings hat der Betrüger aus Houston inzwischen die Quittung für seine Aktion erhalten: Ein US-Gericht verurteilte ihn zu neun Jahren Gefängnis. Immerhin konnte die Polizei noch 700.000 Dollar des erschlichenen Geldes beschlagnahmen.

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