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Lamborghini im See versenkt: Schweizer schrottet Sportwagen wegen Anfängerfehler

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Von: Marcus Efler

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Eine Tour im Salzkammergut bekam einem Lambo-Fahrer gar nicht gut. Mit einem peinlichen Fehler beförderte er seinen Sportwagen in den Mondsee.

Salzburg (Österreich) – Der Mondsee im Salzkammergut östlich von Salzburg gehört zu den beliebten Urlaubsregionen in Österreich. Die Straßen der Region laden zu entspannten Touren ein, aber auch Sportwagenfahrer können ihren Spaß haben – oft freilich unter Beobachtung der Gendarmerie, die sich, mit Laserpistolen bewaffnet, am Straßenrand postiert.

Aber auch ohne Tempo-Ticket kann es richtig teuer werden. Das erlebte jetzt ein 31-jähriger Schweizer, der mit seinem Lamborghini Huracán in Richtung des benachbarten Attersee unterwegs war. Auf einem Parkplatz stieg sein Beifahrer kurz aus, und kurz darauf war das 640 PS starke Coupé weg. Sozusagen abgetaucht. (Mann kauft Lamborghini Huracán – und ist ihn gleich wieder los)

Lamborghini im See versenkt: Schweizer schrottet Sportwagen wegen Anfängerfehler

Denn der Fahrer hatte es in den Mondsee gesteuert. Allerdings nicht absichtlich, sondern weil ihm in Ufernähe offenbar ein Wendemanöver misslungen war: Wie die Polizei mutmaßt, hatte er einen Fehler begangen, wie er eigentlich typisch für Fahr-Anfänger ist – nämlich Gas und Bremse verwechselt. Und war somit rückwärts in den See gefahren. (YouTube-Star will sich endlich Lamborghini Huracán kaufen – wie er es anstellt, ist einmalig)

Feuerwehr birgt Lamborghini aus Mondsee.
Ob da noch was zu retten ist? Die Feuerwehr birgt den gewässerten Lamborghini. © Facebook (Abschnittsfeuerwehrkommando Mondsee)

Lamborghini im See versenkt: Noch kurz vorher aufwendig lackiert

Das kommt in den besten Familien vor und offenbar auch in den reichsten. Aus seinem Hang zum Luxusleben macht der unfreiwillige Taucher auch keinen Hehl: Kurz vor der Not-Wasserung hatte er den Lamborghini in den Farben des Modelabels Gucci lackieren lassen – inklusive goldener Biene auf der Fronthaube, die Gucci erstmals in den 1970er-Jahren verwendete. Auch Felgen und Reifen waren neu, wie der Fahrer der Schweizer Zeitung „Blick“ verriet. (Peinlich-Crash bei Autorennen: Golf-R-Fahrer blamiert sich bis auf die Knochen)

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Lamborghini im See versenkt: Unter Wasser richtig reagiert

Immerhin reagierte der Mann nach dem Platscher richtig, geriet nicht in Panik, sondern öffnete das Seitenfenster und befreite sich so aus dem Sportwagen. Der hektische Versuch, die Tür zu öffnen, wäre nämlich aufgrund des Wasserdrucks zum Scheitern verurteilt gewesen.

„Der Unfall ist mir selber fast ein wenig peinlich“, sagte er dem „Blick“. Solange es nur „fast“ ist, ist ja alles gut. Vielleicht kann der junge Mann sogar sein Auto retten: Bei einem Listenneupreis von über 190.000 Euro (ohne Sonderlackierung) lohnt es sich möglicherweise, den Wagen aus dem VW-Konzern trockenzulegen und wieder aufzubereiten.

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