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Kennzeichen für 8,9 Millionen Euro versteigert – für guten Zweck

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Von: Simon Mones

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Auf einer Auktion wurde das Kennzeichen „AA8“ für satte 8,9 Millionen Euro versteigert. Den Rekord halten jedoch andere Nummernschilder.

Dubai – Es ist eine Situation, die wohl jeder kennt: Das Traumauto ist gekauft, doch es fehlt das perfekte Nummernschild. Nur blöd, wenn das Wunschkennzeichen schon vergeben ist. Was also tun? In manchen Ländern kann man es einfach dem aktuellen Besitzer abkaufen – zum Beispiel in den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Oftmals lassen sich damit sogar hohe Summen erzielen. Je weniger Buchstaben und je niedriger die Zahl, desto höher fällt der Preis aus.

Entsprechen überrascht es auch nicht, dass das Kennzeichen „AA8“ bei der Wohltätigkeitsauktion Most Noble Numbers für gutes Geld weggegangen ist. Bei satten 35 Millionen Dirham – umgerechnet 8,9 Millionen Euro – fiel der Hammer. Die ebenfalls dreistelligen Nummernschilder „F55“, „V66“ und „Y66“ wurden für um die eine Million Euro versteigert.

Das Kennzeichen „AA8“ an einem Mercedes-Sportwagen.
Das Kennzeichen „AA8“ brachte bei der Auktion rund 8,9 Millionen Euro ein. © YouTube (Mohammed Bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives)

Kennzeichen für 8,9 Millionen Euro versteigert – für guten Zweck

Initiiert wurde die Auktion von Mohammed bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives (MBRGI). In weniger als zwei Stunden kamen so Spenden in Höhe von 13,45 Millionen Euro zusammen. Neben den Kennzeichen wurden auch einige Rufnummern versteigert. Diese Summe kommt der Kampange One Billion Meals zugute, die Menschen in 50 Ländern mit Lebensmitteln versorgen will.

Das Kennzeichen „AA8“ hat nicht nur einen Großteil der Spendensumme eingebracht, sondern zählt nun auch zu den teuersten Nummernschildern überhaupt. Der aktuelle Spitzenreiter stammt aus Kalifornien und kostet stolze 24,5 Millionen US-Dollar (rund 22,8 Millionen Euro).

Kennzeichen für 8,9 Millionen Euro versteigert – Rekordhalter kommt aus den USA

Dabei handelt es sich um ein Kennzeichen mit der Aufschrift „MM“ und würde damit perfekt zu einem Ferrari Enzo aus den USA passen. Dieser hört nämlich auf den Namen „MM Enzo“. Neben dem Nummernschild erhält der neue Besitzer zu dem einen Non-Fungible Token (NFT). Einen Käufer gibt es bislang nicht, wie „motor1.com“ berichtet.

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Auch in Großbritannien lässt sich so viel Geld machen. Dort wurde 2018 ein Nummernschild mit der Aufschrift „F1“ für 12.009.995 Pfund (14,2 Millionen Euro) angeboten. Für diese Summe ließe sich auch der ein oder andere Sportwagen kaufen, wie beispielsweise ein seltener Ferrari im Neuwagenzustand. Der Besitzer des F1-Kennzeichens hatte dieses laut AutoRevue zuvor für lediglich 375.000 Pfund (445.000 Euro) erworben. Etwas günstiger kam der Besitzer eines Lamborghini Aventador SVJ Roadster davon. Für das Nummernschild „123“ zahlte dieser satte zehn Millionen Euro.

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