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Katalysatoren-Klau nimmt zu – Ersatz kann für Autobesitzer extrem teuer werden

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Herausgeschnittene Katalysatoren
Der Diebstahl von Katalysatoren hat laut ADAC im Jahr 2022 zugenommen. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Der Diebstahl von Katalysatoren nimmt laut ADAC zu. Gefährdet sind laut dem Automobilklub vor allem ältere Fahrzeuge mit Benzinmotor. Der Ersatz kann teuer werden.

Manchmal ist es kaum zu glauben, wie schnell und professionell Kriminelle ein Auto ausschlachten können – so ließen Langfinger in Hilden beispielsweise vor kurzem in nur einer Nacht von einem BMW 3er nur wenig übrig. Mit Fahrzeugteilen lässt sich einiges an Geld verdienen. Und es ist vor allem ein Bauteil, das die Kasse von Ganoven klingeln lässt: der Katalysator. Denn in ihm stecken wertvolle Edelmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium, die sich gut zu Geld machen lassen.
Zuletzt haben die Katalysatoren-Diebstähle zugenommen, wie 24auto.de berichtet.

Betroffen vom Katalysatoren-Klau sind vor allem ältere Fahrzeuge, bei denen der „Kat“ gut zugänglich verbaut ist. Gerade bei älteren Opel Astra, Toyota Prius und VW Polo seien laut ADAC die Voraussetzungen für einen Diebstahl offenbar günstig. Kaum gefährdet sind übrigens Diesel-Fahrzeuge – ihr Anteil an den Diebstählen lag laut der Statistik des Automobilklubs in den Jahren 2021 und 2022 bei nur drei Prozent. Bei neueren Fahrzeugen ist der Katalysator den Experten zufolge weniger gut auszubauen – und enthält zudem auch weniger Edelmetalle.

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