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Kanadierin versinkt mit Auto in Fluss – und macht ein Selfie

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Von: Simon Mones

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In Kanada rast eine Frau mit ihrem Auto über einen gefrorenen Fluss und bricht ein. Doch statt sich zu retten macht sie ein Selfie.

Manotick (Kanada) – Dass es in Kanada mitunter so kalt werden kann, dass Seen und Flüsse gefrieren, dürfte hinlänglich bekannt sein. Teilweise dienen diese im Winter als Straßen, um entlegene Orte mit Lkw mit wichtigen Gütern zu versorgen. Auf diesen sogenannten Ice Roads gilt dann aber ein strenges Tempolimit, damit die Fahrzeuge nicht einbrechen.

Diese eisigen Straßen befinden sich zumeist in der Provinz Manitoba, doch auch in Manotick in der Nähe der kanadischen Hauptstadt Ottawa ist es derzeit so kalt, dass sich auf dem dortigen Fluss Rideau eine Eisschicht gebildet hat. Eine Kanadierin nutzte die Chance, um mit ihrem Auto auf der „Ice Road“ zu fahren. (Jeep bricht in vereisten Fluss ein: „Genauso viele Gehirnzellen wie Räder am Auto“)

Kanadierin versinkt mit Auto in Fluss – und macht ein Selfie

Mit dem langsam fahren nahm es die junge Frau jedoch nicht besonders ernst. Im Gegenteil, sie raste förmlich über den gefrorenen Fluss und so kam es, wie es kommen musste: Die Eisschicht auf dem Rideau River brach – und das Auto begann zu sinken. (Audi-A3-Fahrer will Fluss durchqueren – es endet dramatisch)

Eine Frau steht auf ihrem Auto, das in einem Fluss versinkt.
Trotz Notlage machte die junge Frau erstmal ein Selfie. © Twitter (Lynda Douglas)

Für die Kanadierin war das jedoch kein Grund zur Panik. Sie rettete sich zunächst auf ihr Fahrzeug und dokumentierte ihre Notlage erst mal mit einem Selfie. Derweil erkannten die Anwohner sofort den Ernst der Situation und eilten der jungen Frau zur Hilfe. (Frau im Minivan stürzt in Fluss: Polizisten starten riskante Rettungsaktion – und werden gefeiert)

Kanadierin versinkt mit Auto in Fluss – und „würde es auf jeden Fall wieder tun“

Mithilfe eines Kajaks gelang es den Nachbarn schließlich, die Frau zu retten. Sie hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Ihr Auto versank jedoch im Fluss. Die kanadische Polizei warnte davor, das Eis zu betreten, um das Auto zu betrachten. Eine Warnung, die bei der Fahrerin offenbar nicht angekommen zu sein scheint. (Tesla prallt gegen anderes Auto – dann wird’s brenzlig)

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Einem der Retter sagte sie, dass sie Spaß gehabt hätte. Im Gespräch mit dem TV-Sender CTV erklärte dieser, die Fahrerin habe gesagt, dass sie „es auf jeden Fall wieder tun“ würde. Ob das so eine gute Idee ist, darf bezweifelt werden und auch die Polizei dürfte etwas dagegen haben. Immerhin hatte schon der erste Ausflug auf den gefrorenen Fluss eine Anzeige zur Folge.

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