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Elektro, nein danke: Das sind die stärksten Verbrenner der IAA Mobility

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Von: Marcus Efler

Alles elektrifiziert auf der IAA Mobility? Keineswegs: Zwar zeigen die meisten Hersteller vor allem E-Autos, aber manche widersetzen sich dem Trend.

München – Die Autozukunft ist grün, leise und emissionsfrei. Soweit das Bild, das die Hersteller auf der Münchner IAA Mobility zeichnen wollen. Elektroautos, wohin das Auge blickt, ob in den Messehallen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Riem oder auf den Open Spaces in der Innenstadt. Passt ja auch gut zu den Ankündigungen der meisten Autokonzerne, sich – mehr oder weniger konsequent – vom Verbrennungsmotor zu verabschieden. (IAA Mobility 2021 in München: Diese Neuheiten warten auf Messebesucher)

Elektro, nein danke: Das sind die stärksten Verbrenner der IAA Mobility

Überhaupt sind gefühlt viel mehr Fahrräder auf der Mobilitäts-Show zu sehen als Autos. Falls der ausrichtende Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) mit der Öko-Show allerdings gehofft hatte, Demonstranten den Wind aus den Segeln zu nehmen: falsch gedacht. Die Proteste sind so laut und wütend, als wären nur SUV mit V12-Motoren oder deftige Supersportwagen zu sehen. Hier geht’s offenbar ums Prinzip! Dann könnte man ja gleich Modelle mit Verbrennungsmotoren zeigen, in denen die Turbo-Herrlichkeit jener Jahrzehnte weiterlebt, als die IAA noch in Frankfurt residierte. (Hyundai Vision FK: IAA-Studie mit exotischem Antrieb leistet 670 PS)

Elektro, nein danke: Diese Hersteller und Tuner geben noch richtig Gas

Und genau das machen einige Hersteller denn auch. Zum Beispiel die dänische Hypercar-Manufaktur Zenvo, die ihren 1.177 PS starken TSR-S auffährt. Wer zwei Millionen Euro übrig hat, kann den V8-Renner gleich vor Ort bestellen.

Zenvo TSR-S, stehend
Mit V8-Power: der Zenvo TSR-S © Zenvo

Gut dabei ist auch die Sportwagen-Schmiede Mansory aus dem bayerischen Brand, die dem Mercedes SLS AMG zwei neue Zutaten spendiert hat: nämlich eine neue Carbon-Karosserie und die Scheinwerfer eines Ferrari 599. Kosten soll der Mansory Cormeum mit seinem 660 PS starken V8-Motor etwa 420.000 Euro.

Mansory Cormeum, fahrend
Mit Carbon und Ferrari-Augen: der Mansory Cormeum © Mansory

Bekennende Petrolheads sollten außerdem bei Novitec vorbeischauen. Dort steht ein Ferrari F8 Tributo mit V8-Mittelmotor, dem die Tuner aus dem schwäbischen Stetten 787 PS und einige scharf geschnittene Anbauteile mitgegeben haben.

Ferrari F8 Tributo, stehend
Verschärft: Ferrari F8 Tributo von Novitec © Novitec

Und was wäre eine IAA ohne wuchtige, richtig fett getunte SUV, die Sprit verbrennen ohne Ende? Wir empfehlen hierfür einen Besuch auf dem Stand von Brabus. Dort parkt der auch als Serienmodell nicht zimperliche Mercedes G 63 als Brabus 800 für 350.000 Euro.

Brabus 800, stehend
Da geht noch was: die Mercedes G-Klasse als Brabus 800 © Brabus

Sonst noch sehenswert für Verbrenner-Fans:

Auf diesen Ständen wirkt die IAA fast so wie in den guten alten Zeiten – auch wenn diesmal das Wörtchen Mobility noch angehängt wurde. Aber mobil ist man mit Verbrennungsmotor schließlich auch, aber so was von.

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