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IAA Mobility 2021 in München: Diese Neuheiten warten auf Messebesucher

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Von: Sebastian Oppenheimer

Auf der IAA Mobility 2021 in München wollen sich die Autohersteller als zukunftsgewandte Industrie präsentieren. Daher stehen fast nur E-Autos im Mittelpunkt.

München – Die IAA Mobility 2021 steht vor der Tür (7. bis 12. September 2021) und erstmals findet diese in München statt. Ihr Name ist mit dem Zusatz „Mobility“ versehen. In erster Linie wird es sich auf der Veranstaltung in diesem Jahr um E-Autos drehen. „Wichtig ist, dass wir als Automobilindustrie zeigen können, dass wir bereit sind für die Mobilität von morgen“, erklärt VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel. „Wir werden zwar noch Autos mit Verbrennungsmotor in München erleben, aber der klare Fokus liegt auf der Zukunft des Antriebes. Auf batterieelektrischer Mobilität, Plug-in-Hybriden und ähnlichen Formaten.“ Die Hersteller wollen mit einem neuen Format, das auch sogenannte „Open Spaces“ beinhaltet, publikumsnäher werden. Dafür werden öffentliche Plätze in München zur Bühne.

EIn VW Multivan T7
Zu den IAA-Highlights bei den wenigen Verbrennern wird der neue VW Multivan T7 zählen. © VW

IAA Mobility 2021 in München: Diese Neuheiten warten auf Messebesucher

Dass VW mit dem Elektro-SUV-Coupé ID.5 die Stromer-Fahne hochhält, war zu erwarten. BMW lässt sich beim Heimspiel nicht die Butter vom Brot nehmen und rollt den BMW i4 und den BMW iX auf die Bühne. Mercedes setzt seine Elektrifizierungsoffensive weiter fort und zeigt mit dem EQE die lang erwartete Elektro-Variante der E-Klasse. Überraschungen wird diese Limousine nicht viele bieten können, da sie große Teile der Technik des EQS übernehmen wird. (Mercedes EQS 580 4matic im Test: Riesiger Laderaum – geringerer Luxus)

Ein getarnter Mercedes EQE
Auf der IAA in München will Mercedes den Stromer EQE ohne Tarnkleid präsentieren. © Mercedes-Benz

IAA Mobility 2021 in München: Kleines Elektro-SUV von Smart und Geely

Wenn man die Zukunftsplanung des VW-Konzerns erkunden will, lohnt sich ein Blick auf die Töchter: Die Seat-Tochter Cupra zeigt stolz den „UrbanRebel“ und gibt mit dieser Studie einen Ausblick auf einen Stadt-E-Floh, der 2025 erscheinen soll. Das passt genau ins Bild, denn VW-Technikvorstand Thomas Ulbrich (55) hat für diesen Zeitpunkt ein „Small BEV“ (also ein kleines Elektroauto) angekündigt, das als ID.2 kommen könnte, der in Spanien gebaut wird und die MEB-Lite-Plattform nutzt. Früher ist Smart dran, die mit Partner Geely eine seriennahe Studie des kleinen Elektro-SUV vorstellen, das voraussichtlich schon nächstes Jahr kommt. Noch kompakter ist der Schweizer Stadt-Winzling Microlino. (Isetta mit E-Motor im Test: So fährt sich das Retromobil von Microlino)

Ein Teaser auf die Studie Cupra UrbanRebel
Die Studie Cupra „UrbanRebel“ soll einen Vorgeschmack auf ein kleines Elektroauto der Marke liefern. © Cupra

IAA Mobility 2021 in München: Dacia zeigt neues Familienauto

Dass sich Hyundai inklusive Tochter-Marke Kia auf den Weg nach München macht, unterstreicht die Tatsache, dass die Koreaner jetzt wieder in den Angriffsmodus gehen und der Welt nachdrücklich zeigen wollen, dass es noch eine automobile Welt neben der VW-ID-Familie gibt. Neben dem schnittigen Kia EV6, der technisch mit dem Hyundai Ioniq 5 (hier geht’s zum Fahrbericht) verwandt ist, könnte Genesis mit dem Elektro-SUV GV60, das ebenfalls auf der E-GMP-Plattform (Electric-Global Modular Platform) basiert, punkten. Als sicher gilt, dass Kia die Plug-in-Hybrid-Variante des neuen Sportage im Gepäck hat.

Für Renault-Chef Luca de Meo (54) ist die IAA 2021 in München eine Herzensangelegenheit. Denn der Italiener war einst Vorstandsmitglied bei Audi und will den ehemaligen Kollegen zeigen, was seine neue Firma alles kann. Es ist schon durchgesickert, dass es sich bei dem präsentierten Fahrzeug mit dem Mégane E-Tech um ein elektrifiziertes Modell handeln wird. Spannend wird sein, was Dacia im Gepäck hat. Die Renault-Tochter will ein neues Familienauto vorstellen, das wohl sieben Sitze hat und ein SUV sein wird. Der Name ist schon bekannt: Das Fahrzeug wird „Jogger“ heißen.

Die Audi-Studie Skysphere
Neben der Studie Skysphere wird Audi auf der IAA in München auch ersten einen Ausblick auf den A8-Nachfolger geben. © press-inform

IAA Mobility 2021 in München: Audi gibt Ausblick auf neuen A8

Und Audi? Die Ingolstädter geben mit dem Grandsphere Concept schon einen ziemlich seriennahen Ausblick auf den Nachfolger des Audi A8, der Ende 2024 vorgestellt wird. Das „Raumschiff“ bricht mit einigen Traditionen der klassischen Luxus-Limousine und hat gute Chancen, einer der Hingucker der diesjährigen IAA zu werden. Vor allem, weil die Studie vom Skysphere, einem weiteren ansehnlichen Konzeptauto, flankiert wird.

Auch andere Autobauer werden mit Konzepten ihre Vision der Mobilität der Zukunft den Besuchern näherbringen. Dem Vernehmen nach wird BMW eine Studie zeigen, die eine ganzheitliche Nachhaltigkeit des Automobils demonstriert. Porsche wird mit seinem Konzeptfahrzeug ebenfalls in die Zukunft blicken. Die Zuffenhausener geben sich aber noch zurückhaltend. Gut möglich, dass der Prototyp im Zusammenhang mit Motorsport steht. Schließlich will Porsche in Zukunft in der LMDh-Serie (Le Mans Daytona hybrid) punkten. Der Autobauer Ford nimmt sich dem Thema Stress an – und zeigt das „Mindulness Concept-Car“, wie 24vita berichtet.*

EIn VW Multivan T7
Zu den IAA-Highlights bei den wenigen Verbrennern wird der neue VW Multivan T7 zählen. © VW

IAA Mobility 2021 in München: Neuer VW Multivan T7

Ganz im Schatten der Elektromobile stehen die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren natürlich nicht. Der neue VW „Bulli“ T7 wird nicht nur Campingfans ein Lächeln ins Gesicht zaubern, zumal es ihn auch als PHEV-Version geben wird. Denn: Der VW Multivan bietet nicht nur in der neuen Langversion mehr Raum als bisher, weil er ein flexibles Stuhlsystem nutzt. Die zunehmende Vernetzung des Kleinbusses schlagen sich in über 20 Assistenzsystemen nieder, die den Fahrer unterstützen. Mercedes wagt sich mit der C-Klasse All Terrain ins Gelände. Flott werden die Kunden im Audi RS 3 und im BMW 2er Coupé unterwegs sein. Außerdem zieht Porsche das Tuch vom 911 Carrera GTS. (Von Wolfgang Gomoll/press-inform)

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