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Angefahrener Hund rettet sich in Frontschürze – Fahrer bemerkt kilometerlang gar nichts

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Von: Jasmin Pospiech

Na, da hat aber einer richtig Glück gehabt! Über viele Kilometer merkt ein Autofahrer nicht, dass er einen Hund angefahren hat. Und wo das Tier landet, ist absolut kurios.

Schwäbisch Hall – Frühmorgens will ein VW-Passat-Fahrer wie jeden Tag zur Arbeit. Dazu muss er mehrere Kilometer vom baden-württembergischen Schwäbisch Hall zu seiner Arbeitsstelle nach Crailsheim. Und genau auf diesem Weg passiert es: Als er über eine Kreuzung fährt, überquert gerade ein Hund die Fahrbahn.

Überfahrener Hund kauert kilometerweit in Frontschürze – VW-Fahrer bemerkt rein gar nichts

Angeblich ohne dass der Autobesitzer etwas bemerkt, wird der Vierbeiner von dem Pkw erfasst, der Fahrzeuglenker fährt unbeirrt weiter. Dabei gerät das Tier in die Frontschürze und verbleibt dort die gesamte Strecke, die sogar über eine Autobahn führt, bis zur Arbeitsstelle des 27-Jährigen. Dort stellt dieser sein Auto ab. Noch schockierender ist allerdings dieser Anblick in einem Video, in dem ein Hund durch ein offenes Autofenster nach draußen geschleudert wird.

Ein Hund befindet sich in der Frontschürze eines VW.
Zusammengekauert harrt der verstörte Hund in einem Hohlraum des VW in der Frontschürze aus. © Polizeipräsidium Aalen

Als schließlich etwas später ein weiterer Mitarbeiter sein Fahrzeug genau gegenüber des VW Passat parkt, bemerkt dieser schließlich den Schaden und bei näherer Begutachtung auch den Hund in der Frontschürze. Anschließend werden sofort ein Tierarzt sowie die Polizei verständigt, wie aus einem Facebook-Post der Polizei Aalen herausgeht. Und die verrät auf der sozialen Plattform, dass das Tier „unglaubliches Glück“ hatte. Das kann man auch über diese Rettungsaktion sagen, bei der in einem Auto kein normaler „Diesel“ mitgefahren ist.

Überfahrener Hund kauert kilometerweit in Frontschürze – überlebt „nahezu unbeschadet“

Schließlich stellt sich bei der Erstversorgung durch den Tierarzt in dessen Praxis heraus, dass der Hund „nahezu unverletzt“ ist und wieder seinem Besitzer übergeben kann. Der hat sich auch bereits unter dem Facebook-Post gemeldet und berichtet erleichtert, dass es dem Hund gut geht, er aber sicherheitshalber nun noch einen Termin in der Tierklinik hat. (Hund erhält 20.000 Euro Schadenersatz nach Autounfall– für eine Physiotherapie)

Die Polizei Aalen und viele User wünschen der „Fellnase“ weiter gute Genesung, worüber sich der Besitzer auch sehr freut und bedankt. Aber wie die Beamten in ihrem Post richtig schließen, kann man nur „hoffen, dass er in Zukunft auf solch unfreiwillige Abenteuer verzichten darf.“

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