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Human Horizons HiPhi Z Concept: Chinesen nehmen Tesla und Mercedes ins Visier

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der chinesische Autobauer Human Horizons will Tesla und die deutschen Premium-Marken angreifen – unter anderem mit seinem neuen Topmodell an den HiPhi Z.

Peking – Der erste Aufschlag sorgte schon einmal für mächtig Aufsehen – der Human Horizons HiPhi Z will nicht weniger als die coolste Elektro-Luxuslimousine Chinas sein und feiert sich als digitaler Gran Turismo der Neuzeit. Er soll intuitive Funktionen, eine digitale Seele und emotionale Interaktionen bieten. Damit ist er das Partnermodell des SUV HiPhi X, der bereits im vergangenen Jahr seine Premiere feierte und mit dem sich der HiPhi Z die Elektroplattform teilt. Seine offizielle Weltpremiere wird für die Auto China in Peking im kommenden April erwartet. Doch bereits die seriennahe Konzeptstudie macht Lust auf mehr und greift dabei Modelle wie den Mercedes EQS, den kommenden elektrischen BMW i7 oder den Nio ET7 an. (Chinesischer E-Autobauer Nio startet in Europa – und hat Überraschung dabei)

Der Human Horizon HiPhi Z Concept
Der HiPhi Z soll das Topmodell des chinesischen Autobauers Human Horizons werden. © Human Horizons

Human Horizons HiPhi Z Concept: Chinesen nehmen Tesla und Mercedes ins Visier

Das Design der Luxuslimousine im Faraday-Stil ist ein Hingucker, denn nicht nur an Heck und Front gibt es imposante Digital-Lichtinstallationen, sondern auch die Flanke mit gegenläufig öffnenden Türen wird durch Lichtinseln in Szene gesetzt, über die mit der Umgebung kommuniziert werden kann. Das 5,20 Meter lange Elektromodell rollt auf stattlichen 22-Zöllern und verfügt über einen mehrstufig ausfahrenden Heckspoiler, der sich ab Tempo 80 schrittweise aus dem Heckdeckel entfaltet. Statt der üblichen Außenspiegel gibt es Kameras und kleine Bildschirme vorne links und rechts in der Armaturentafel. Ebenfalls digital: der Innenspiegel. (Mercedes EQS 580 4matic im Test: Riesiger Laderaum – geringerer Luxus)

Human Horizons HiPhi Z Concept: Bis zu 600 Kilometer elektrische Reichweite

Im Gegensatz zu so manchem Konkurrenten will der Tesla-Wettbewerber nicht nur mit seiner elektrischen Reichweite von bis zu 600 Kilometern glänzen, sondern auch mit der Fahrerassistenzstufe drei, die mittelfristig auf Level 4 erhöht werden kann. Dafür sind in dem chinesischen Luxusmodell nicht nur ein Dutzend Kameras, sondern auch zahlreiche Lidar- und Radarsensoren verbaut, die Kollisionen verhindern, indem die Umgebung in Echtzeit abgetastet wird. (Tesla blockiert Parkhaus-Auffahrt für drei Stunden – das steckt dahinter)

Blick ins Cockpit des Human Horizons HiPhi Z Concept
Im Human Horizons HiPhi Z Concept ersetzen Kameras die Außenspiegel. © Human Horizons

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Human Horizons HiPhi Z Concept: Digitaler Assistent mit künstlicher Intelligenz

Der Innenraum des luxuriösen Viersitzers zeigt sich kaum weniger imposant als das Äußere. Auch hier spielen Lichtinstallationen eine große Rolle, während die meisten Funktionen über einen zentralen Bildschirm – der sich über ein Gelenk alle Richtungen bewegen lässt – das Lenkrad oder Sprache bedient werden. Dazu gibt es wie bei Nio mit seinem Nomi den sogenannten HiPhi Bot, einen digitalen Assistenten mit künstlicher Intelligenz, der ebenfalls per Sprache bedient werden kann und an Bord alle Wünsche erfüllt. Die vier Insassen sitzen auf Kunstleder und blicken auf Verkleidungen, die aus Recyclingmaterial hergestellt worden sind. (Ende der Reichweitenangst? Start-up präsentiert Powerbank für E-Autos)

Wie der 5,20 Meter lange SUV-Bruder HiPhi X soll auch der HiPhi Z ab Mitte kommenden Jahres wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb angeboten werden. Die Basisversion soll dabei 200 kW / 272 PS leisten; das Topmodell 400 kW / 544 PS und ein Drehmoment von über 900 Nm. (Stefan Grundhoff/press-inform)

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