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Hondas sollen Straßen sicher machen – mit einer speziellen Technik

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Straßen permanent auf ihren Zustand hin zu überwachen, ist für die zuständigen Behörden aufwendig – der japanische Hersteller Honda will da nun helfen.

Ohio – Fahrbahnrillen und Schlaglöcher: Von Straßen in miesem Zustand können viele Autofahrer ein Lied singen. Das Problem dabei ist aber nicht nur, dass die Insassen auf holprigen Pisten ordentlich durchgeschüttelt werden – sondern dass bei besonders tiefen Löchern auch das Fahrzeug Schaden nehmen kann. Ein Problem dagegen vor allem für Fahrerassistenzsysteme sind mangelhafte Fahrbahnmarkierungen – denn ohne sich an diesen zu orientieren, können beispielsweise die sogenannten Spurhalteassistenten ein Auto kaum auf der Straße halten. Diesem Problem hat sich nun der japanische Autobauer Honda angenommen. (Euro NCAP testet Autobahnpiloten: Deutsches Modell ganz vorne)

Autos fahren über einen Highway. (Symbolbild)
In einem Pilotprojekt in den USA sammeln Honda-Fahrzeuge Daten über den Zustand von Fahrbahnmarkierungen. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Hondas sollen Straßen sicher machen – mit einer speziellen Technik

In einem Pilotprojekt im US-Bundesstaat Ohio sollen Honda-Fahrzeuge mittels Kameras, in Kombination mit GPS, Daten über den Zustand von Fahrbahnmarkierungen sammeln. Dabei erfassen die Autos die Markierungen links und rechts des Fahrzeugs – und stufen den Zustand dabei in vier Klassen ein: von „ideal“ über „gut“ bis hin zu „reparaturbedürftig“ und „nicht vorhanden“. (Mann zerstört Bremsschwelle mit Spitzhacke – das steckt dahinter)

Die gesammelten Daten werden im Anschluss anonymisiert und an eine sichere Plattform gesendet. Darauf haben dann die zuständigen Behörden Zugriff – und können die Ergebnisse in Echtzeit einsehen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Bei dem aktuellen Pilotprojekt arbeitet Honda mit dem Ohio Department of Transportation zusammen. (Kuriose Unfallhäufung auf Straße – deswegen kracht es hier so oft)

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Hondas sollen Straßen sicher machen – auch der Hersteller selbst könnte profitieren

Auch dem Autobauer selbst könnte die Technologie nützen: Die gesammelten Daten könnten dazu verwendet werden, um später Honda-Fahrer von ihrem Auto vor mangelhaften Fahrbahnmarkierungen zu warnen. Die Flotte, mit der Honda momentan die Straßen untersucht, ist allerdings aktuell noch eher klein: Laut dem Magazin „Car and Driver“ sind vorerst nur zwei Fahrzeuge mit der entsprechenden Technik im Einsatz.

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