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Fahrradkurier landet im Hamburger Elbtunnel – doch er hat Riesenglück

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Von: Simon Mones

Ein Fahrradkurier fuhr in Hamburg mit seinem E-Bike durch den Elbtunnel. Doch der 20-jährige Radler hat großes Glück.

Hamburg – Diesen ersten Arbeitstag wird ein Fahrradkurier aus Hamburg so schnell wohl nicht vergessen. Der Grund: Der 20-Jährige ist versehentlich durch den drei Kilometer langen Elbtunnel gefahren, der bekanntlich zur Autobahn A7 gehört. Entsprechend sind Fahrräder dort strengstens verboten.

Der Fahrradkurier nahm die Anschlussstelle Othmarschen und fuhr auf seinem E-Bike mitsamt Essenslieferung in Richtung Süden, wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet. Schuld an der nicht ganz ungefährlichen Streckenwahl des Mannes soll demnach sein Navi gewesen sein. Dieses hatte ihm die Route durch den Hamburger Elbtunnel vorgeschlagen. (Audi A6 Avant braust durch Belvedere Schlossgarten – Augenzeuge hat Verdacht)

Fahrradkurier landet im Hamburger Elbtunnel – doch er hat Riesenglück

Schließlich dämmerte es dem jungen Mann, dass er auf der Autobahn A7 gelandet war. Doch da war es schon zu spät, um noch zu wenden. Er hatte aber Glück im Unglück, denn sein Missgeschick blieb auch einem anderen Verkehrsteilnehmer nicht verborgen. Der Fahrer eines Müllwagens hatte den Fahrradkurier bemerkt und begleitete ihn durch den Hamburger Elbtunnel.

Autos fahren in den Hamburger Elbtunnel. (Symbolbild)
In Hamburg ist ein Fahrradkurier durch den Elbtunnel gefahren. (Symbolbild) © Waldmüller/Imago

Um den Radler vor den anderen Autofahrern zu schützen, sicherte er ihn „mit gelbem Blinklicht eskortiert und so sicher durch den Elbtunnel gebracht“, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärte. Auf der anderen Seite des Tunnels wartete die Polizei bereits auf den Radler. (Nissan-Fahrer ärgert sich über Radfahrer-Gruppe – dann eskaliert es völlig)

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Fahrradkurier landet im Hamburger Elbtunnel – dem Radler droht Bußgeld

Den Ausflug durch Elbtunnel habe der Mann unverletzt und ohne Zwischenfälle überstanden, so der Polizeisprecher. Anders als eine BMW-Fahrerin, die bei einem heftigen Unfall einen ganzen Strommast abgeräumt hat. Ganz ohne Folgen bleibt die Fahrt über die Autobahn für den Fahrradkurier aber nicht. Ihm droht nun ein Bußgeld. Bei seiner nächsten Tour wird er sich wohl zweimal überlegen, ob er auf sein Navi hört oder lieber nicht.

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