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25-Jähriger fährt 64-mal über Rot – jetzt droht richtig Ärger

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Kann man wirklich 64 rote Ampeln übersehen? Es scheint zumindest so – wie nun der Fall eines 25-jährigen Autofahrers beweist, der im Gotthardtunnel unterwegs war.

Göschenen/Airolo – Es gibt hin und wieder Geschichten, bei denen man nur schwer glauben kann, dass sie tatsächlich so passiert sind. Und man fragt sich unweigerlich: War das wirklich menschliches Versagen? Oder nicht doch volle Absicht? So ein Fall hat sich nun im Gotthardtunnel zugetragen. Ein 25-jähriger Autofahrer in einem Wagen mit deutschem Kennzeichen ist dort durch die gesperrte Röhre gefahren – und das offenbar gleich zweimal! (Opa auf Irrfahrt: 92-Jähriger fährt hunderte Kilometer in falsche Richtung)

25-Jähriger fährt 64-mal über Rot – jetzt droht richtig Ärger

Vielleicht wunderte er sich, warum es im Tunnel so leer ist. Vielleicht schob er es aber auch auf die nächtliche Uhrzeit. Jedenfalls fuhr der Mann mit seinem Auto fast die kompletten 17 Kilometer durch den Gotthardtunnel, der zu diesem Zeitpunkt wegen Ausnahmetransporten für zwei Stunden gesperrt war. Auf seiner einsamen Fahrt ignorierte der 25-jährige Fahrer sage und schreibe 64 rote Ampelsignale. (Horrorfahrt auf Video: Polizei veröffentlicht Dashcam-Clip eines Betrunkenen)

Eine rote Ampel im Gotthardtunnel (Symbolbild)
Ein 25-Jähriger hat im Gotthardtunnel 64 rote Ampeln ignoriert. (Symbolbild) © Urs Flueeler/dpa

25-Jähriger fährt 64-mal über Rot – und wendet hochriskant

Irgendwann fiel dem Mann dann wohl doch auf, dass etwas nicht stimmt. Und so entschloss sich der 25-Jährige zu einer riskanten Aktion – er überfuhr eine doppelte Sicherheitslinie und wendete im Tunnel. Ein lebensgefährliches Fahrmanöver, wenn die Röhre in Betrieb ist. Kurioserweise führte der Mann das Wendemanöver nur wenige hundert Meter vor der Tunnelausfahrt in Airolo durch. Anschließend fuhr er die Strecke wieder zurück. Glücklicherweise war zu dem Zeitpunkt der „Geisterfahrt“ kein Transport im Tunnel und niemand wurde verletzt. (Mann zerstört Bremsschwelle mit Spitzhacke – das steckt dahinter)

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Die Fahrt durch den gesperrten Tunnel dürfte für den Mann ein – vermutlich teures – juristisches Nachspiel haben. Gegen ihn wurde bei der Staatsanwaltschaft Uri Anzeige erstattet. Und vielleicht wäre vor der nächsten nächtlichen Fahrt auch noch ein Besuch beim Augenarzt anzuraten.

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