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Google Maps: Navigations-Beta berechnet Route nach Antriebsart

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Von: Simon Mones

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Google Maps bietet zahlreiche Funktionen. Nun kommt eine weitere hinzu. In der Beta-Version wird die Antriebsart bei der Routenplanung berücksichtigt.

Der Kartendienst Google Maps dürfte wohl auf nahezu jedem Smartphone installiert sein. Immerhin bringt er nicht nur Autofahrer von A nach B, sondern weist auch Fußgängern den Weg. Zudem zeigt die App auch Alternativen wie den öffentlichen Nahverkehr, E-Scooter oder Fahrdienste an. Künftig könnte die Anwendung zudem die Routenplanung an die Antriebsart des Autos anpassen.

Eine entsprechende Funktion soll Google mit dem jüngsten Beta-Update eingeführt haben, berichtet 9to5Google. Bereits im vergangenen Jahr hatte das US-Unternehmen damit begonnen, in seinem Kartendienst Alternativrouten anzuzeigen, die dabei helfen sollen, weniger Sprit zu verbrennen.

Google Maps auf einem Smartphone.
Die Beta-Tester von Google Maps können sich über eine neue Funktion freuen. (Symbolbild) © Nikolas Kokovlis/Imago

Google Maps: Navigations-Beta berechnet Route nach Antriebsart

Diese Funktion soll nun ausgebaut werden, so sollen die Nutzer von Google Maps künftig zwischen Benzin-, Diesel-, Elektro- und Hybridantrieben wählen können. Anhand dieser Auswahl berechnet die App die Route dann so, dass „möglichst viel Kraftstoff oder Energie gespart wird“.

Mit dem Update sollen Beta-Tester „kraftstoffsparende Routen erhalten, die auf den Motortyp Ihres Fahrzeugs zugeschnitten sind“ und somit effizienter unterwegs sind. Angesichts der durch den Ukraine-Krieg stark gestiegenen Spritpreisen dürfte diese Funktion wohl auf viel Gegenliebe stoßen. Die Nutzer müssen sich dabei nicht auf eine Antriebsart festlegen, sondern können in den Einstellungen bequem auswählen, ob sie grade in einem Elektroauto, Hybrid oder Verbrenner unterwegs sind.

Google Maps: Kartendienst könnte Ladestationen berücksichtigen

Unklar ist jedoch, wie Google diese Funktion umsetzen wird. Das Portal Carscoops vermutet, dass der Kartendienst des US-Konzerns Hybrid-Fahrer Stecken ohne Autobahnabschnitte anbieten wird, da Hybridautos bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich effizienter sind. Klassische Verbrenner wiederum sparen genau dort mehr Kraftstoff, sodass Google Maps eher zu Autobahnfahrten raten dürfte.

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Bei Elektroautos könnte Google mit dem Update beispielsweise Ladestationen entlang der Strecke mit in die Routenplanung einbeziehen. Ob es wirklich so kommt, steht jedoch noch in den Sternen, allerdings bieten viele Hersteller bereits solche Funktionen in ihren Navigationssystemen an. Wann das Update auch in der regulären Version von Google Maps Einzug erhält, ist ebenfalls noch unklar. Es ist aber eine sinnvolle Ergänzung des Kartendienstes, der auch die Spritpreise anzeigt und Autofahrern so hilft, Geld zu sparen.

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