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Robotaxis blockieren Straße: Merkwürdiges Meeting der autonomen Chevys

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Von: Marcus Efler

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Autonom fahrende Taxis der GM-Tochter Cruise versammelten sich unaufgefordert in einer Straße. Erst menschliche Fahrer konnten die Blockade auflösen.

San Francisco (USA) – An Straßenblocken haben sich die Menschen in vielen Ländern ja mittlerweile gewöhnt. In der Regel sind es Klima-Aktivisten, die sich in den Weg stellen oder setzen, und dabei auch hin und wieder mit Autofahrern zusammenrasseln. Dass aber Maschinen ihr Eigenleben entwickeln und den Alltag stören, kennt man bislang vor allem aus Science-Fiction-Dystopien.

In San Francisco in Kalifornien passierte nun genau so etwas. Schon wieder, muss man wohl sagen, denn in der Pazifik-Metropole, die als Versuchslabor für Robotaxi-Anbieter wie der Alphabet-Tochter Waymo gilt, waren autonome Fahrzeuge schon mal aus unbekanntem Grund in einer Sackgasse gestrandet.

Autonomer Chevrolet Bolt von Cruise in San Francisco
Unterwegs in San Francisco: Ein autonomer Chevrolet Bolt von Cruise. (Symbolbild) © Cruise

Robotaxis blockieren Straße: Merkwürdiges Meeting der autonomen Chevys

Auch Cruise, die Robotaxi-Tochter des Autokonzerns General Motors, startete kürzlich in der Touristen-Stadt ihren Betrieb – und sorgte dort jetzt für Ärger. Und zwar in einer Nacht: Dann dürfen die elektrischen Chevrolet Bolt nämlich in einigen Bezirken ohne den sonst üblichen Sicherheitsfahrer autonom unterwegs sein.

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Robotaxis blockieren Straße: Auf Reddit dokumentiert

Aus bislang unbekanntem Grund versammelte sich ein gutes halbes Dutzend der weiß-roten Fahrzeuge in einer Straße, und blockierten sie für mehrere Stunden. Das berichtet das US-Portal „Techcrunch“, und zitiert einen Sprecher von Cruise: „Wir hatten ein Vorfall, bei dem einige unserer Fahrzeuge zusammen eine Gruppe gebildet haben.“ Fahrgäste seien keine betroffen gewesen.

Auf Reddit hat ein User den Vorfall dokumentiert:

Welches technische Problem zu der Blech-Versammlung führte, ist bislang nicht bekannt. Aus freien Stücken löste die KI der autonomen Chevys die Versammlung jedenfalls nicht auf. Der Anbieter konnte einige der Autos per Fernsteuerung aus der Zentrale wieder auf den rechten Weg lotsen. Für die übrigen schickte er menschliche Fahrer zu der nicht angemeldeten Auto-Demo.

GM-Konkurrent Toyota hatte nach der Fehlfunktion eines seiner Robotaxis und einem Unfall bei den Olympischen Spielen Konsequenzen gezogen und den Einsatz gestoppt – und warnt mittlerweile vor dem verfrühten Einsatz autonomer Fahrzeuge.

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