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Geisterfahrer auf Autobahn unterwegs – dank dieser beherzten Aktion wird er gestoppt

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein Geisterfahrer auf der Autobahn ist eine tödliche Gefahr. In einem Fall in Bayern verhinderten nun jedoch zwei schnell reagierende Lkw-Fahrer einen Unfall.

Kirchroth – Es ist wohl der schlimmste Albtraum für jeden, der auf einer Autobahn unterwegs ist: ein plötzlich entgegenkommender Geisterfahrer. Zum Glück dürften die meisten von solchen Fällen wohl nur per Radiomeldung Notiz genommen haben – wer aber tatsächlich einmal in die entsprechende Situation kommt, wird sie wohl sein Leben lang nicht vergessen. Ein effizientes Mittel gegen Geisterfahrer gibt es bislang hierzulande nicht. In Österreich versuchte man die Auffahrten in die falsche Richtung durch riesige Neon-Schilder einzudämmen, 2010 zog man auch in Bayern mit den Warn-Schildern nach. Der erwünschte Effekt blieb aber wohl aus: Auch die Schilder halten nicht jeden Geisterfahrer ab. (Verfolgungsjagd im Radlader: Mann flüchtet vor Polizei im GTA-Stil)

Geisterfahrer auf Autobahn unterwegs – Dank dieser beherzten Aktion wird er gestoppt

Wie die Polizei berichtet, fuhr nun bei Kirchroth (Bayern) ein 35-Jähriger entgegen der Fahrtrichtung auf die A3 auf. Wie sich später herausstellte, war der Mann betrunken. Dass ein Unfall verhindert werden konnte, ist laut den Beamten in erster Linie dem beherzten Eingreifen zweier Lkw-Fahrer zu verdanken. Die beiden blockierten mit ihren Lastern kurzzeitig beide Fahrspuren. Durch das Eingreifen weiterer Verkehrsteilnehmer konnte der alkoholisierte Geisterfahrer dann mit seinem Fahrzeug schließlich auf den Standstreifen gebracht werden. (Überraschung für Polizei: Anwohner klebt diesen Zettel an Streifenwagen)

Ein Warnschild, das Geisterfahrer verhindern soll. (Symbolbild)
In Bayern haben zwei Lkw-Fahrer mit ihrem beherzten Eingreifen einen Geisterfahrer gestoppt. (Symbolbild) © Armin Weigel/dpa

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Geisterfahrer auf Autobahn unterwegs – Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs

Der Geisterfahrer kam zur Blutentnahme in ein Krankenhaus, sein Führerschein wurde sichergestellt. Laut Polizei erwartet den Mann nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Fahrradtransport der besonderen Art ruft Polizei auf den Plan – „dumme Idee“)

Wie der ADAC berichtet, gab es im Jahr 2020 genau 1.732 Geisterfahrer-Meldungen auf deutschen Autobahnen. Die meisten gab es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. Hier sind einige Tipps des Automobilclubs für das richtige Verhalten, sobald man per Navi oder Radio über einen Geisterfahrer auf dem betreffenden Streckenabschnitt informiert wird:

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