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Tesla abgehängt: Diese Elektro-Marke wächst in Deutschland noch schneller

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Von: Marcus Efler

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Tesla kann die Zulassungen von Neuwagen weiterhin kräftig steigern. Eine junge Elektroauto-Marke schafft aber ein noch größeres Plus.

Flensburg – Es scheint eine Erfolgsstory ohne Ende: Auch in den ersten Monaten dieses Jahres boomen die Elektroautos von Tesla weiterhin. Weltweit wie hierzulande: Allein im Februar wurden in Deutschland 5.944 neue Fahrzeuge der Company von Elon Musk neu zugelassen. Das entspricht einem Wachstum von sage und schreibe knapp 210 Prozent. Großen Anteil hat daran das Model 3, das zeitweise sogar um die Spitzenposition bei den Zahlen den Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kämpft.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Neben den traditionsreichen Automarken, die konsequent in die Elektrifizierung einsteigen, bedrängen auch Newcomer den Pionier. Und ein Hersteller sticht hier besonders vor: Denn immer öfter tauchen Pkw der Marke Polestar im Straßenverkehr auf.

Polestar O2, von vorn
Newcomer: Der Polestar O2. © Polestar

Tesla abgehängt: Diese Elektro-Marke wächst in Deutschland noch schneller

Polestar war vor einigen Jahren noch die Powermarke von Volvo, also ungefähr das, was AMG für Mercedes ist. Doch innerhalb des chinesischen Geely-Konzerns, zu dem die Schweden mittlerweile gehören, erhielt die Marke mit dem angedeutetem Polarstern als Emblem eine weitaus wichtigere Aufgabe: nämlich als Speerspitze der Elektrifizierung des Konzerns – und als dessen erster Tesla-Jäger.

Das zumindest scheint zu klappen. Denn für die Schweden verbuchte das KBA sogar ein Plus von 250 Prozent, also verglichen mit dem Vorjahr die dreieinhalbfache Zahl an Neuzulassungen. Trost für Tesla bleibt allerdings, dass dieser Turbo noch bei vergleichsweise geringen Stückzahlen einsetzte: Mit 364 Fahrzeugen fährt Polestar hier noch deutlich hinter dem Pionier aus Texas.

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Polestar 2, fahrend
Stromer auf Erfolgsspur: Der Polestar 2. © Polestar

Tesla abgehängt: Polestar auch bei Auto-Abonnenten beliebt

Doch wenn es in diesem Tempo weitergeht, und auch das schicke Cabrio Polestar O2 als Serienmodell anrollt, dürfte der Volvo-Ableger zu den großen Gewinnern der Elektrifizierung werden. Zumal der elektrische Polestar 2 auch bei Auto-Abo-Anbietern wie Finn recht beliebt ist – also unter Autofahrern, die einen Stromer erst mal ein paar Monate ausprobieren und nicht gleich kaufen wollen.

Bei den absoluten Stückzahlen unter Elektroautos gibt es übrigens ein überraschendes Comeback: Der Fiat 500, dessen aktuelle Version ausschließlich mit Akku-Antrieb angeboten wird, war Anfang des Jahres meistverkaufter Stromer in Deutschland.

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