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Gebrauchtwagen: Jeder Vierte schummelt beim privaten Verkauf

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Nicht jeder ist beim Verkauf seines Gebrauchten ganz ehrlich: Laut einer Umfrage schummelt knapp jeder vierte Privatverkäufer.

Der Verkauf eines Gebrauchtwagens kann eine nervenaufreibende Sache sein – vor allem, wenn man so etwas nur selten macht. Wer etwa tatsächlich bei einem der bekannten Online-Verkaufsportale seine Telefonnummer angibt, wird möglicherweise mit Anrufen und der Frage „Was ist der letzte Preis?“ bombardiert. Dutzende ähnliche Anfragen kommen aber auch gerne per Mail. Auch der Kauf eines Gebrauchten von privat kann anstrengend sein – hier sollte man auf einige Dinge achten, um das Risiko eines Fehlgriffs zu minimieren. Denn immer wieder gibt es schwarze Schafe, die beispielsweise den Kilometerstand eines Fahrzeugs manipulieren.

Gebrauchtwagenverkauf: 23 Prozent schummeln laut Umfrage, um einen besseren Preis zu erzielen

Laut einer Umfrage der Autokauf-Plattform Heycar und YouGov unter 2.300 Führerscheinbesitzern hat bereits knapp jeder vierte Privatverkäufer in Deutschland (23 Prozent) beim Verkauf seines Gebrauchten geschummelt, um einen höheren Preis für seinen Wagen zu erzielen. Zumeist wurden Kratzen wegpoliert (12 Prozent) und Zigarettenrauch übertüncht (6 Prozent).

Geldübergabe vor einem Auto
Laut einer Umfrage schummelt jeder Vierte beim Verkauf seines Gebrauchtwagens. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Umfrage: 39 Prozent der Gebrauchtwagen-Käufer glauben schon einmal beschummelt worden zu sein

Und obwohl rund drei Viertel (74 Prozent) der Befragten angaben, noch nie getrickst zu haben, so waren 39 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer überzeugt, dass sie bei einem Privatkauf schon einmal beschummelt wurden. 17 Prozent gaben an, dass Unfälle nicht wahrheitsgemäß angegeben wurden, elf Prozent erklärten, dass Kratzer wegpoliert wurden. Acht Prozent sind sich der Umfrage zufolge sogar sicher, dass der Kilometerstand ihres Wagens manipuliert wurde. Dass so etwas durchaus vorkommt, zeigt ein extremer Fall aus Österreich: Dort drehte ein Pärchen die Zähler um bis zu 200.000 Kilometer zurück.

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Tricksereien beim Gebrauchtwagenverkauf sollte man besser lassen, wenn man sich im Nachhinein Ärger ersparen möchte. Es gibt ganz legale Tipps, mit denen man für seinen Gebrauchtwagen einen möglichst hohen Preis erzielen kann. Beispielsweise kann sich oft die Erneuerung der HU-Plakette lohnen und auch aussagekräftige Fotos kommen bei Käufern gut an.

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