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Führerschein: Wie viele Fahrstunden braucht man in Deutschland mindestens?

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Wer ein Auto auf öffentlichen Straßen bewegen möchte, der benötigt einen Führerschein der Klasse B. Doch wie viele Fahrstunden benötigt man dafür?

Ein Führerschein bedeutet für viele junge Menschen nach wie vor ein Stück Freiheit – allerdings muss man sich den „Lappen“ erstmal leisten können. Mit etwa 2.000 Euro muss man für einen Pkw-Führerschein (Klasse B) heutzutage realistisch mindestens rechnen – so manch einer allerdings auch mit deutlich mehr. Wohl dem, der in der Familie ein paar „Sponsoren“ hat. Nur ein kleiner Trost: In einigen anderen europäischen Ländern kostet ein Führerschein noch deutlich mehr als in Deutschland. Trotzdem: Die meisten versuchen natürlich, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten – doch einige Elemente auf dem Weg zum „Lappen“ (viele alte Führerscheine müssen umgetauscht werden) sind gesetzlich geregelt.

Führerschein: Wie viele Fahrstunden sind Pflicht in Deutschland?

Die gute Nachricht: Für die ganz „normalen“ Praxisstunden in der Fahrschule gibt es keine gesetzlichen Mindestanforderungen. Je nach Talent und Lernbereitschaft des Schülers wägt der Fahrlehrer den entsprechenden Bedarf ab. Vorgeschrieben sind dagegen die sogenannten „Sonderfahrten“, dazu gehören:

Ein Fahrschule-Schild auf einem Autodach
Ein Führerschein ist kein billiges Vergnügen – um bestimmte Fahrstunden kommt man nicht herum. (Symbolbild) © Future Image/Imago

Führerschein: Auch für die Anzahl der Theorie-Stunden gibt es Vorschriften

Zumeist brauchen Fahrschüler laut ADAC aber zusätzlich mindestens rund zehn „normale“ Fahrstunden – manche weniger, manche aber auch deutlich mehr. Auch eine bestimmte Anzahl an Theoriestunden ist vorgeschrieben: Zwölf Doppelstunden Unterricht für den Grundstoff, sowie zwei Doppelstunden à 90 Minuten für den Zusatzstoff. Allerdings kommen außer Fahrstunden und Theorieunterricht noch zahlreiche weitere Kosten auf einen Führerscheinanwärter zu: So verlangen Fahrschulen in der Regel eine Grundgebühr – und auch das Lernmaterial muss extra bezahlt werden. Auch der obligatorische Erste-Hilfe-Kurs kann Kosten verursachen.

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Führerschein: Durchfallen in der praktischen Prüfung kann empfindlich teuer werden.

Ebenfalls werden Gebühren fällig, wenn man sich für die theoretische Prüfung (hier wird der Fragenkatalog immer wieder angepasst) oder die praktische Prüfung anmeldet. Und auch der Führerscheinantrag selbst kostet noch einmal mindestens um die 40 Euro. Richtig teuer kann es werden, wenn man durch die Prüfung fällt – besonders ein Fehlschlag in der „Praktischen“ ist schmerzhaft, weil dann weitere Fahrstunden genommen werden müssen, und die Gebühren für die Prüfung erneut fällig werden.

Wichtig ist auf jeden Fall, von verschiedenen Fahrschulen Angebote einzuholen und gründlich zu vergleichen. Die Preise unterscheiden sich teils erheblich.

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