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20 Mal geblitzt – mit voller Absicht: 23-Jähriger „Spaßvogel“ ohne Führerschein

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Von: Jasmin Pospiech

Die Polizei staunte nicht schlecht, als sich ein junger Mann sich einen „Spaß“ erlaubte und gleich 20 Mal zu schnell an einem Blitzer vorbeifuhr. Es kommt ihn teuer zu stehen.

Bergneustadt (Nordrhein-Westfalen) – Da traut sich einer was: Ein 23-Jähriger wollte wohl der Polizei in Nordrhein-Westfalen einen Streich spielen und hatte sich dafür etwas ziemlich Dummes ausgedacht. Der Mann, der aus Bergneustadt kommt, ist dafür über mehrere Wochen zu schnell an diversen stationären Blitzern vorbeigefahren.

Ohne Führerschein unterwegs: 23-Jähriger wird 20-mal geblitzt – mit voller Absicht

Am Ende zählte die oberbergischen Kreisbußgeldstelle insgesamt 20 (!) Verfahren wegen Geschwindigkeitsverstößen. Schnell war den Sachbearbeitern klar, dass sich der junge Mann nur einen „Spaß“ daraus machen wollte, die Polizeibeamten zu ärgern.

Blitzer-Foto der oberbergischen Polizei.

Ein 23-jähriger Unbekannter ist 20-mal in einen Blitzer gefahren, um die Polizei zu ärgern. © Polizei Oberbergischer Kreis/dpa

Schließlich fiel bei der Auswertung der Aufnahmen durch die Kreisbußgeldstelle früh auf, dass der 23-Jährige auf den Fotos immer wieder Grimassen schnitt oder Handzeichen gab. (Max Kruse (Union Berlin): Fußball-Star schimpft im Netz wegen Blitzer – „Schweine“)

Welche Art Letztere waren, wollte die Polizei aus Bergneustadt zwar in ihrem offiziellen Statement nicht verraten, doch bleibt hier viel Platz für Spekulationen. (Kurioses Blitzerfoto sorgt für Aufregung: Hat dieser Mann am Steuer etwa ...?)

Allerdings meinte der junge Fahrer wohl, er würde es besonders schlau anstellen, denn bis vor Kurzem konnte er nicht von den Beamten nicht ermittelt werden. Der Grund dafür: Der Mann hatte seinen Wagen einer Autovermietung unterschlagen. (Kuriose Wende bei JP Kraemer (142 km/h): Den Bußgeldbescheid hat er ...)

23-Jähriger wird 20-mal geblitzt – obwohl er gar keinen Führerschein besitzt

Doch vor wenigen Tagen konnten die Beamten dem Spuk endlich ein Ende machen: Eine zuständige Sachbearbeiterin der Kreisbußgeldstelle entdeckte den Wagen zufällig in Bergneustadt am Straßenrand. Sofort informierte sie ihre Polizeikollegen darüber, die den zwischenzeitlich wieder losgefahrenen Wagen mit dem 23-Jährigen als Fahrer auch anhalten konnte. Das unterschlagene Auto wurde daraufhin sichergestellt. (Autobesitzer fährt absichtlich in Überschwemmung – was jetzt zu tun ist)

Doch das Beste kommt zum Schluss: Denn der junge Mann muss nicht befürchten, dass sein Führerschein futsch ist. Wie sich herausstellte, besitzt er nämlich gar keinen. Autsch! Zwar soll er bereits ein Geständnis abgelegt haben, doch am Ende wird er wohl für seinen „Spaß“ teuer bezahlen müssen – das hat die oberbergische Polizei bereits verlauten lassen. (Bußgeldbescheid: Jeder zweite ist falsch – so können Sie die Strafe umgehen)

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