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Frühjahrsputz von Helm und Kombi

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Motorradsaison beginnt
Aufgewacht, bald geht es los: Nicht nur die Maschine sollte technisch einwandfrei und gecheckt sein, sondern auch die persönliche Schutzausrüstung. © Silvia Marks/dpa-tmn

Der Frühling steht vor der Tür. Vor der ersten Motorradtour des Jahres nimmt man aber besser nicht nur die Technik des Bikes unter die Lupe. Sondern auch Helm und Kombi freuen sich über Pflege.

Stuttgart - Erste Ausfahrt mit dem Motorrad geplant, und die Maschine ist schon startklar? Super, aber ist auch die persönliche Schutzausrichtung sauber und gepflegt? Nein, dann mal los. Um Schäden zu vermeiden, aber immer auf scharfe Reiniger verzichten und die Pflegehinweise der Hersteller beachten.

Saubere Schale, frischer Kern

Den Helm kann man mit einem weichem Schwamm oder einem Mikrofasertuch abwischen. Auch eine milde Seifenlauge und lauwarmes Wasser sind dabei hilfreich, so die Zeitschrift „Motorrad“ (5/2022). Die Außenschale lässt sich abschließend mit Kunststoffpflegemitteln oder bei lackierten Flächen mit Lackpflegemitteln behandeln.

Hartgesottene Insektenreste auf dem Visier weicht ein nasses Papiertuch auf, das sich für mehrere Minuten darauflegen lässt. Danach mit sauberem Wasser nachspülen. Sogenannte beschlagfreie Doppelvisiere (Pinlock-Visiere) werden in einem warmen Wasserbad und ganz milder, flüssiger Seife sauber. Aber erst wieder zusammenbauen, wenn die Teile an der Luft getrocknet sind.

Sauber in die Saison: Frühjahrsputz von Helm und Kombi
Handgreiflich werden: Ausrüstungsteile wie Handschuhe können nach dem Reinigen mit entsprechenden Pflegemitteln behandelt werden. © Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Die Mechanik des Visiers bleibt mit Silikonöl fit. Das gehöre oft zum Lieferumfang des Helms, so die Fachzeitschrift, die dabei vor normalem Öl warnt. Dieses könne den Kunststoff angreifen und ihn über die Zeit spröde machen.

Wer das Innenfutter des Helms herausnehmen kann, wäscht es mit mildem Feinwaschmittel bei 30 Grad - entweder im Helmbeutel verstaut in der Maschine oder mit der Hand. Verklebte Polster lassen sich mit milder Seifenlauge oder einem speziellen Reiniger für Helmpolster säubern.

Wie eine zweite Haut, aber eine gepflegte

Bei einer Lederkombi können Schwamm und pH-neutrale Lederseife leichte Verschmutzungen entfernen. Bei Rauleder kann eine entsprechende Bürste zum Einsatz kommen. Wer die Kombi komplett reinigen will, kann sie im Schon- oder Wollwaschgang in die Waschmaschine stecken. Dabei auf ein spezielles Lederwaschmittel zurückgreifen. Vorher nimmt man wie auch bei textilen Kombis die Protektoren heraus.

Frühjahrsputz von Helm und Kombi
Ausmotten und überprüfen: Vor dem Start gilt ein Blick auch der Bekleidung, alles in Ordnung und sauber? © Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Trocken wird die Montur am Ende bei Zimmertemperatur, nicht aber in die pralle Sonne oder über die Heizung legen. Mit weichem Tuch dünn auf die noch klamme Kleidung aufgetragenes Lederöl trägt zur Pflege bei. Wer Lederfett gegen Nässe aufträgt, dosiert auch das sparsam.

Öfter hilft mehr als viel

Monturen aus Textil freuen sich ebenfalls über regelmäßige Pflege. Das hilft, empfindliche Membranen funktionstüchtig zu halten. Flüssiges Waschmittel und Waschmaschine kommen zum Einsatz, aber kein Weichspüler. Nach dem Waschen rät „Motorrad“ zum Klarspülen, um wirklich alle Rückstände herauszubekommen.

Grundsätzlich gilt: Lieber häufiger mit weniger Waschmittel waschen als zu wenig mit viel. Ob die Kombi in den Trockner darf, verrät das Pflegeetikett. Abschließend kann man die Montur von außen noch mit Spray imprägnieren.

Stiefel können zunächst mit warmem Wasser, Bürste und Schwamm geputzt und nach dem Trocknen mit Lederfett eingerieben und mit Spray imprägniert werden. Tipp: Wer sie beim Putzen kopfüber auf einen Stab steckt, verhindert, dass Wasser reinlaufen kann. Wie auch bei Lederkombis: Nicht auf der Heizung oder an der prallen Sonne trockenlassen. Zeitungspapier kann nach innen gelangte Feuchtigkeit aufsaugen. dpa

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