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Mysteriös: Frau fährt mit BMW in Rhein – Polizei steht vor Rätsel

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Von: Jasmin Pospiech

Links: Ein Hubschrauber sucht den Rhein ab. Rechts: eine Frau am Steuer. (Symbolbild)
Auf mysteriöse Weise ist die Fahrt einer Frau mitsamt ihrem BMW im Rhein geendet. (Symbolbild) © Twitter (@FWMeerbusch) / imago images/Panthermedia

Kaum zu glauben: Eine Frau ist jetzt mit ihrem BMW schnurstracks in den Rhein gefahren. Die Polizei rätselt, wie es zu diesem unerklärlichen Unfall gekommen ist.

Meerbusch – Da staunte die Polizei Neuss sicherlich nicht schlecht, als sie zum Unfallort gerufen wurde. Ein Augenzeuge hatte sie alarmiert, nachdem er ein Fahrzeug beobachtet hatte, das in den Rhein gefahren ist.

Mysteriös: Frau fährt mit BMW in Rhein – Polizei steht vor Rätsel

Das Mysteriöse daran: Es saß eine 58-jährige Fahrerin im Auto, die mit ihrem BMW wohl von einem Fähranleger zwischen Kaiserswerth und Langst-Kierst aus über Bord gegangen war. Die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr rückten sofort aus, um die Frau zu retten und das Auto zu bergen. (Auto stürzt in Kanal: Zeugen retten Renter-Ehepaar vor dem Ertrinken (mit Video))

Dort angekommen, war von dem Auto zuerst nichts zu sehen, glücklicherweise hatte es die Meerbuscherin aber geschafft, sich alleine aus dem Fahrzeug zu befreien und ans Ufer zu schwimmen. Erst nachdem ein Polizeistreifenboot, ein Feuerwehrboot und ein Polizeihubschrauber hinzugezogen wurden, um den Rhein abzusuchen, konnte der Pkw schließlich gefunden werden. (Wie weit kann man noch fahren, wenn die Tankanzeige aufleuchtet?*)

Wie die Polizei Neuss berichtet, wurde das Fahrzeug wohl durch die Strömung abgetrieben, ging ufernah unter und konnte schließlich geborgen werden. Die Besitzerin des BMW wurde glücklicherweise nur leicht verletzt, durch den Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. (Winter-Tipps für Autofahrer: Auf diese Dinge sollten Sie achten)

Mysteriös: Frau fährt mit BMW in Rhein – wie ist sie dorthin gelangt?

Doch bis dato rätselt die Polizei, wie die Frau mitsamt ihrem Fahrzeug in den Rhein gelangen konnte. Tatsache ist, dass es um die Uhrzeit, als der Unfall passiert war, bereits dunkel war. (Zeitumstellung 2020: So wirkt sich die Extra-Stunde auf Autofahrer aus) Vielleicht konnte die Meerbuscherin deshalb nicht erkennen, dass sie sich nicht mehr auf der Straße befand, sondern auf einem Fähranleger direkt auf das schwarze Wasser zufuhr.

Möglich ist auch, dass sie währenddessen zu sehr auf das Autofahren konzentriert war, um mögliche Warnzeichen zu bemerken. Vielleicht hatte sie auch die Navigation im Auto aktiviert, die sie falsch lotste und der sie vertraute. Was es auch war, die Frau hat am Ende – neben dem beträchtlichen Sachschaden an ihrem BMW – riesiges Glück gehabt, sich selbst befreien zu können und mit nur leichten Verletzungen der lebensbedrohlichen Situation entkommen zu sein. (Autobesitzer fährt absichtlich in Überschwemmung – was jetzt zu tun ist) *merkur.de ist Teil des Ippen Digital-Redaktionsnetzwerks.

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