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Frankreich, Japan oder wer? Diese Nation schickt die meisten Autos zu uns

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Von: Marcus Efler

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Es muss nicht immer VW oder Mercedes sein: Ein Ranking verrät die beliebtesten Importeurs-Länder. Eines feiert ein überraschendes Comeback.

Flensburg – Flinke Kleinwagen aus Frankreich, praktische Familienautos aus Korea, die Phalanx der Japaner, und nicht zuletzt trendige Elektroautos aus Amerika: Die Auswahl an importierten Pkw ist riesig. Zwar besetzt VW nach Jahrzehnten währender Dominanz des Golf nun mit dem T-Roc weiterhin unangefochten die Spitze der Zulassungs-Statistik, aber auch Autos aus dem Ausland erfreuen sich großer Beliebtheit. (E-Auto-Zulassungen überholen Diesel – zwei Kundengruppen lösen Boom aus)

Frankreich, Japan oder wer? Diese Nation schickt die meisten Autos zu uns

Aber welche Länder sind bei deutschen Autofahrern denn nun besonders beliebt? Das verrät die Zulassungs-Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes. Wenig überraschend, fahren einheimische Marken nach wie vor weit vorne. Über die Hälfte aller Autos, die in den ersten elf Monaten des Jahres zugelassen wurden, stammen von deutschen Marken: Nämlich 57 Prozent, oder 1,38 Millionen Stück. (Mitsubishi Outlander im Test: Holen die Japaner mit dem Nachfolger auf?)

Toyota Yaris, fahrend
Der Toyota Yaris zählt zu den beliebtesten Importmodellen in Deutschland. © Toyota

Frankreich, Japan oder wer? Autos aus Deutschland immer noch klar vorn

Zweitwichtigstes Hersteller-Land für deutsche Kunden, und damit größter Importeur, bleibt Japan mit einem Marktanteil von 8,2 Prozent beziehungsweise 197.128 Einheiten. Knapp dahinter folgt Frankreich mit 185.504 Pkw und 7,7 Prozent Marktanteil. Auf dem dritten Platz findet sich Škodas Heimat Tschechien mit 135.857 Neuzulassungen (5,6 Prozent), dahinter auf Platz vier , dank des Erfolges von Hyundai und Kia, Südkorea (106.123 Einheiten oder 4,4 Prozent). (Tesla in Europa immer beliebter – Model 3 feiert nächsten Erfolg)

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Frankreich, Japan oder wer? Diese Nation holt mächtig auf

Das stärkste Comeback konnte eine ehemals starke Autonation verbuchen, die hierzulande fast schon abgeschrieben war: die USA. Vor allem getrieben von Tesla, legten die Importe aus der Neuen Welt rasant um 65 Prozent auf 46.529 Autos zu, was immerhin einem Marktanteil von fast zwei Prozent entspricht.

Auf der anderen Seite gibt es auch einen klaren Verlierer: Den größten Einbruch verbuchten rumänischen Fabrikate mit einem Minus von 19 Prozent auf 34.782 Einheiten. Hier handelt es sich natürlich um Dacia, die Billigmarke aus dem Renault-Konzern. (Mit Material von SP-X)

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