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Ford bleibt im Sand am Strand stecken – Flut erledigt den Rest (mit Video)

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Autofahrer trifft bei Anwohnern auf Unverständnis: Er fährt trotz Warnung mit seinem Van direkt ans Meer. Am Ende ist der ein Totalschaden.

Weston-super-Mare (England) – Viele haben in den Sommerferien nur ein Ziel: ab ans Meer. Das gilt auch für den englischen Ferienort Weston-super-Mare am Bristolkanal in North Somerset. Die Stadt ist für seine Sandstrände bekannt und zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen an. Doch die See ist tückisch und wer an den Strand will, sollte sich besser über die Gezeiten vor Ort informieren.

Schließlich kann sie etwa bei Ebbe bis zu 1,5 Kilometer entfernt sein. Wenn dann allerdings die Flut kommt, werden Spaziergänger oft böse überrascht. Rettungskräfte haben dann alle Hände voll zu tun – und das, obwohl mehrere Schilder am Strand davor warnen.

Ford bleibt am Strand im Sand stecken – Flut erledigt den Rest (mit Video)

Ein Tourist war jetzt ganz besonders schlau und ist mit seinem Ford Tourneo Connect direkt auf den Strand ans Meer gefahren. Doch kaum ist er dort angekommen, versinkt sein Van auch schon im schlammigen Sand! Der Fahrzeugbesitzer hat keine andere Wahl, als verzweifelt daneben zu stehen und hilflos dabei zuzusehen, wie sein Ford immer weiter vom Erdboden verschluckt wird. (Tesla Model X geht baden, weil Elektroauto laut Musk schwimmen können soll)

Der Ford Tourneo Connect versinkt in schlammigem Sand, sein Besitzer sieht hilflos dabei zu.
Der Ford Tourneo Connect versinkt in schlammigem Sand, sein Besitzer sieht hilflos dabei zu. © Tim Curtis

Ein Fotograf namens Tim Curtis, der in der Nähe wohnt und zufällig gerade vorbeikommt, macht Fotos der kuriosen Szene und zeigt sich gegenüber der britischen Boulevardzeitung „Daily Mirror“ wütend. Denn nur wenig später kommt die Flut, die den Wagen komplett um- und überspült. Am Ende ist kaum noch etwas von dem Ford zu sehen. Schließlich müssen wieder Einsatzkräfte anrücken und unter großem Aufwand das Fahrzeug bergen. (Ferrari Roma steckt in Gasse fest: Luxus-Sportler ohne Ausweg)

Ford bleibt am Strand im Sand stecken – „Ich habe kein Mitleid“

„Er verdient das. Ich habe kein Mitleid“, erklärt Tim Curtis. „Ich kann es nicht glauben. Fährt man 100 Meter bei Ebbe raus auf dem Strand, wird es schlammig, aber der Fahrer ist 200 Meter weiter gefahren, bevor er stecken geblieben ist.“ Ungläubig stellt der 61-Jährige klar: „Jeder, der ein Hirn hat, würde sofort umdrehen. Das ist logischer Menschenverstand.“ Ähnlich verspottet wird auch dieser Tesla-Fahrer, der ebenfalls im Sand am Strand von Sylt stecken bleibt.

Daher fordert der Anwohner jetzt auch, dass der Fremde für die Rechnung aufkommen soll, die für diesen unnötigen Einsatz angefallen ist. „Manche Leute würden für eine kostenlose Autowäsche alles tun, aber das hier ist echt nicht zu empfehlen. Ich glaube nicht, dass seine Versicherung sehr glücklich darüber sein wird“, schließt Tim Curtis.

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