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Zwei Ford Mustang mit Weihnachtsbeleuchtung: Polizei freut sich – und kassiert

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Von: Marcus Efler

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Mit den länger werdenden Abenden mehren sich vorweihnachtliche Glitzerlichter. Da wollten auch zwei Mustang-Fahrer mitmischen – wobei sie der Polizei auffielen.

Das Dasein als Polizist ist nicht immer einfach. Ständig muss man Leuten auf die Finger klopfen, etwa unbelehrbare Raser einfangen. Aktuell sind viele Beamte auch damit beschäftigt, Klima-Kleber irgendwo loszueisen, wie etwa aus der BMW Welt. Manchmal aber gibt es auch echte Lichtblicke in ihrem Job.

Zwei Ford Mustang mit LED-Glitzerfront
Die beiden Ford Mustang mit LED-Glitzerfront. © Polizeidirektion Kaiserslautern

In diesem aktuellen Fall in Ramstein-Miesenbach sogar im Wortsinne: Dort stoppte eine Autobahn-Streife gleich zwei Ford Mustang, die ihre Besitzer mit Liebe zum Detail gepimpt hatten, etwa mit Power Domes auf der Motorhaube über ihren V8. Passend zur Vorweihnachtszeit hatten sie ihre Pony Cars aktuell dazu noch mit hellen LEDs an der Front aufgehübscht (allerdings bei Weitem nicht so flächendeckend wie bei diesem Mini).

Ford Mustangs mit Weihnachtsbeleuchtung: Polizei freut sich – und kassiert

„Während einer der beiden seine Frontstoßstange mit einem leuchtenden Weihnachtskranz verziert hatte, verschönerte der andere die Front seines Wagens mit einer Lichterkette und einer großen roten Schleife“, bilanzierte der Polizeibericht nicht ohne eine gewisse Bewunderung. Aber nicht alles, was sogar der Polizei gefällt, ist auch erlaubt (gilt übrigens auch für Aufkleber).

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Ford Mustangs mit Weihnachtsbeleuchtung: Schön, aber nicht gesetzeskonform

„Was mit Sicherheit schön anzusehen ist, ist jedoch im Rahmen der StVZO nicht zulässig“, heißt es denn auch bedauernd in der Meldung, und die Beamten bestraften die Gestoppten. Ganz so weit wie in den USA, wo Cops einen Dodge Challenger beschlagnahmten und jetzt selber fahren, gingen die Ordnungshüter freilich nicht. Mit einem Bußgeld müssen die Muscle-Car-Fans aber rechnen. „Hoffentlich lassen sich die beiden davon nicht die weihnachtliche Vorfreude trüben“, so die zuständige Polizeidirektion Kaiserslautern versöhnlich.

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