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Flutopfer: So helfen die Autohersteller den Hochwasser-geschädigten Menschen

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Von: Marcus Efler

Nach dem Extrem-Hochwasser leiden viele Menschen in Deutschland, trauern um Angehörige oder haben ihr Hab und Gut verloren. Einige Autohersteller helfen mit Fahrzeugen oder Geldspenden.

Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz – Das Schicksal der Flutopfer nach dem Extrem-Wetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bewegt und erschüttert die Menschen in ganz Deutschland. Viele wollen helfen, spenden Waren und Geld. Und auch manches Unternehmen lässt sich nicht lumpen: So überweist die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland), zehn Millionen Euro – nachdem sie vorher schon Lebensmittel an Betroffene und Helfer ausgegeben hat. (Fake-Aufkleber auf versunkenem BMW: Den „Fuck you Greta“-Sticker gibt es nicht)

Flutopfer: So helfen Autohersteller den betroffenen Menschen

Auch viele Autohersteller wollen helfen, einige mit Fahrzeugen, andere mit Geld. So stellt Opel Auto-Besitzern, deren Pkw in den Fluten versunken oder wegen des Extrem-Wetters nicht mehr einsatzfähig oder gar zerstört sind, für bis zu drei Wochen kostenlos einen Leihwagen. Dafür sollen sich Betroffene an einen Opel-Händler in ihrer Nähe wenden oder die Hotline unter 02152/915274 anrufen. (Wasserschaden nach Extrem-Wetter: Das sollten Autobesitzer jetzt tun)

Überflutete B 265 nach Unwetter in Nordrhein-Westfalen
Land unter auch für Autos: die Bundesstraße 265 in NRW © Marius Becker/dpa

Flutopfer: Opel, Toyota und Ford stellen Autos zur Verfügung

Auch Toyota hilft mit Fahrzeugen aus. Der Deutschland-Importeur des japanischen Herstellers stellt insgesamt 100 Autos bis zu acht Wochen lang zur Verfügung. Flutopfer können sie als Ersatzwagen ebenso beantragen wie Kommunen. Auch hier sind regionale Händler die erste Anlaufstelle. Ford wiederum unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und den Katastrophenschutz im Rhein-Erft-Kreis mit einer Fahrzeugflotte.

Tesla wiederum geht offenbar davon aus, dass seine Kunden ihre Elektroautos rechtzeitig retten konnten – und lässt sie in den betroffenen Teilen Deutschland, Belgiens und der Niederlande kostenlos am Supercharger laden, damit sie „unbesorgt einen sicheren Ort erreichen können“. Kein Autobauer ist Sixt, aber auch der Autovermieter stellt kostenlos Vans und Trucks für Hilfsorganisationen zur Verfügung, die „zur Bewältigung der aktuellen Flutkatastrophe im Einsatz sind“. Man müsse nur anrufen. (Verstörende Bilder: Ford Fiesta wird von Wassermassen mitgerissen – weil der Fahrer ...)

Flutopfer: VW spendet eine Million Euro für Sofort- und Nothilfe

Daimler stellt Unimogs für die Rettungs- und Bergungsarbeiten zur Verfügung und überweist eine Million Euro an DRK und das Technische Hilfswerk. Volkswagen spendet ebenfalls eine Million Euro für die Sofort- und Nothilfe des DRK, BMW hilft mit 1,5 Millionen Euro. Das ist zwar bei Weitem nicht so viel, wie die Schwarz-Gruppe aufwendet, aber immer noch eine wirkungsvolle Summe. Denn bei solchen Katastrophen gilt: Jeder Euro hilft, das Leid der Betroffenen, die mehr verloren haben als ihr Auto, ein wenig zu lindern.

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