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Ferrari: Misst dieses neue Modell die Körpertemperatur der Insassen?

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Von: Marcus Efler

Die Luxusmarke Ferrari beschreibt in einem Patentantrag, wie sie die Körpertemperatur von Autoinsassen messen will. Wozu soll die Technik dienen?

Maranello – Dass eingereichte Patente die Öffentlichkeit interessieren, kennt man vor allem aus der Smartphone- und Computer-Branche: Echt jetzt, plant Apple tatsächlich ein biegsames MacBook? Künftige Technologien der Autoindustrie sind dagegen in der Regel so speziell und detailliert, dass Laien damit eher wenig anfangen können. Am meisten Aufmerksamkeit finden derzeit Entwicklungen im Bereich des Akkus elektrischer Autos – schließlich wartet die Welt darauf, dass Reichweite und Ladezeit endlich den Durchbruch schaffen. (Neuer Ferrari 296 GTB: Zwei Zylinder weniger, dafür mit Elektromotor)

Ferrari: Misst dieses neue Modell die Körpertemperatur der Insassen?

Der italienische Sportwagen-Hersteller Ferrari erzeugt jetzt allerdings Neugier mit einem eingereichten Patent, das offenbar dem Komfort dienen soll – und das man eher von einer Marke wie Mercedes oder Rolls-Royce erwartet hätte. Auf einer Zeichnung, die in einem Ferrari-Forum aufgetaucht ist, sind nämlich technische Details zu erkennen, die offensichtlich zur Messung der Körpertemperatur der Insassen dienen. (Ferrari SF90 Stradale: Transporter will Boliden abladen – es endet anders als geplant)

Ferrari 296 GTB, stehend, von seitlich hinten (Symbolbild)
Messen Ferrari-Modelle bald die Körpertemperatur ihrer Insassen? Hier ein 296 GTB (Symbolbild) © Ferrari

Ferrari will künftig Körpertemperatur messen – mehr Komfort oder mehr Überwachung?

Was der italienische Sportwagen-Bauer, der über seine Aktionärsstruktur mit dem Autoriesen Stellantis verbandelt ist, damit bezweckt, scheint klar: So kann er die Klimatisierung präziser steuern und den Insassen möglicherweise bei Hitze und Kälte mehr Komfort bieten. Ein Alarm, wenn Fahrer oder Passagier Fieber haben, ist dann natürlich ebenfalls möglich. (Ferrari 250 Testa Rossa als Spielzeug-Auto: Der Preis ist kaum zu glauben)

Ferrari will künftig Körpertemperatur messen – steckt neues SUV Purosangue dahinter?

Hier denkt natürlich jeder sofort an die derzeitigen Temperatur-Messungen bei Veranstaltungen oder an Flughäfen, um Infektionen mit dem Corona-Virus zu erkennen. Diese Anwendung dürfte für Ferrari aber eher unwahrscheinlich sein. Denn offenbar ist die Einführung dieser Technologie für das neue Modell Purosangue (dt.: Vollblut) geplant: das erste SUV von Ferrari, das 2022 auf den Markt kommen soll. Purosangue spricht sich übrigens genau so, wie man’s schreibt – also Puro-san-gue, wobei auch die letzten beiden Buchstaben einzeln gesprochen werden, also „u-e“, nicht „ü“.

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