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Flammenmeer auf Autobahn: Ferrari 456 fängt während der Fahrt plötzlich Feuer

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Von: Fabian Ibelherr

Bei Kriessern in der Schweiz an der Grenze zu Österreich ist ein Ferrari 456 auf der Autobahn A13 komplett ausgebrannt. Schuld war offenbar der italienische Bolide selbst.

Kriessern (Schweiz) – Wenn der Wagen plötzlich raucht, versetzt das viele Autofahrer in Panik. „Etwas stimmt mit dem Wagen nicht!“, schießt es einem dann durch den Kopf. In solch einer Situation ist es ratsam, sofort bei der nächstgelegenen Möglichkeit rechts ran zufahren, aus dem Fahrzeug zu steigen und Feuerwehr sowie Polizei zu alarmieren. Dennoch ist der Schockmoment groß – auch für diesen Ferrari-Besitzer.

Flammenmeer auf Autobahn: Ferrari brennt aus heiterem Himmel

Der hatte wohl nicht gerechnet, dass ausgerechnet seine Nobelkarosse, ein Ferrari 456, den Flammen zum Opfer fällt. Sein Ausflug auf der Autobahn A13 fand für den Besitzer auf dem Rastplatz Kriessern West im Kanton St. Gallen ein abruptes Ende. Für das Auto war es die letzte Fahrt.

Als er einen Verlust der Leistung seines Sportwagens (442 PS, 12 Zylinder) feststellt, steuert der 66-Jährige geistesgegenwärtig den nächstgelegenen Parkplatz an. Schon beim Aussteigen schlägt ihm Rauch aus dem Motorraum entgegen. Wenig später steht der gesamte Wagen in Flammen. (Dodge Challenger geht plötzlich in Flammen auf – „Haltet euch fern!“)

Ein Ferrari 456 steht in Flammen.
Der Ferrari 456 brennt lichterloh auf dem Rastplatz. © Kantonspolizei St. Gallen

Kurz darauf trifft die Feuerwehr am Einsatzort ein und beginnt sofort mit den Löscharbeiten. Ein Totalschaden kann aber auch durch ihren Einsatz nicht abgewendet werden. Der Ferrari 456 (Neupreis: knapp 200.000 Euro) ist nicht mehr zu retten. (Mann fackelt aus Versehen Auto ab – weil er Hand-Desinfektionsgel benutzt)

Flammenmeer auf Autobahn: Wie steht es um den Fahrer?

Zur Frage, was den Brand ausgelöst hat, äußert sich die Kantonspolizei Sankt Gallen in einer offiziellen Pressemitteilung auf ihrer Webseite. In einer forensischen Untersuchung wird derzeit die Brandursache ermittelt. Es wird jedoch ein technischer Defekt vermutet. (Mann fackelt aus Versehen Auto ab – weil er Hand-Desinfektionsgel benutzt)

Trotz aller Widrigkeiten – eine positive Meldung bleibt: Der Lenker des Sportwagens ist unverletzt, da er sich rechtzeitig aus dem Wagen retten kann. Es bleibt also „nur“ bei dem beträchtlichen Sachschaden von mehreren zehntausend Schweizer Franken.

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