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Gepanzerte Limousine von US-Präsident: Kriegt „The Beast“ einen Elektromotor?

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Von: Marcus Efler

Die Staatskarosse von Joe Biden, ein gigantischer Cadillac mit Spitznamen „The Beast“, könnte bald elektrifiziert werden. Wie findet das der US-Präsident?

Dearborn (USA) – Es ist der ultimative Inbegriff von motorisierter Macht, von Unantastbarkeit und Überlegenheit ,eine „Air Force One“ auf Rädern: Das „Beast“, das Auto des US-Präsidenten. Seit Ende 2018 ist der POTUS („President of the United States“) in einem von zwei Exemplaren des „Cadillac One“ unterwegs, den General Motors als wuchtige Limousinen mit SUV-Elementen exklusiv für das Weiße Haus entworfen und gebaut hat. (US-Firma macht „Presidential Limousine“ aus Cadillac XT6 – mit kuriosem Stummel-Heck)

Cadillac One („The Beast“) in Tokio
Bald elektrisch? Der Cadillac One, genannt „The Beast“ (hier mit Vorbesitzer Trump in Tokio) © Imago

Auto von US-Präsident Biden: Bekommt „The Beast“ einen Elektromotor?

Während der Vorbesitzer noch als ausgewiesener Petrolhead galt, ist der aktuelle US-Präsident Joe Biden – dessen Vater Autohändler war – ein Verfechter des Klimaschutz und somit auch der Elektromobilität. Bei einem Besuch eines Ford-Werkes in Dearborn bei Detroit, wo ab nächstem Jahr die elektrische Versin des Pick-up F-150 gebaut wird, outete ihn seine Sprecherin Jen Psaki gar als Fan von Akku-Mobilen. Auf die Frage, ob ihr Chef sich denn vorstellen könne, auch elektrisch unterwegs zu sein, antwortete sie laut Twitter-Account von CNBC-Reporter Eamon Javers: „Das ist natürlich etwas, über das der Präsident gesprochen hat, und es ist ein Ziel für ihn“. (Gepanzerte Limousinen: So geschützt fahren Trump, Putin, Merkel & Co. in ihren Autos)

US-Präsident Biden besucht Ford-Werk für Elektrofahrzeuge
Autofan: US-Präsident Joe Biden besucht Fords Fabrik für Elektro-Trucks © Evan Vucci/dpa

Auto von US-Präsident Biden: Ein vielsagendes Statement

Wie konkret das ist, bleibt freilich ebenso offen wie die technische Umsetzung. Obwohl die technischen Daten geheim sind, kann man von einer hohen Belastung für E-Motor und Akku ausgehen: Angeblich wiegt „The Beast“, das auf einem Lkw-Rahmen aufgebaut ist, fast sieben Tonnen. Schließlich sind die Fahrzeuge hochgradig gepanzert – ähnlich wie das der deutschen Bundeskanzlerin. Sollte die Biden-Administration tatsächlich noch ein elektrisches Nachfolge-Modell in Auftrag geben, wird in ihm auf möglicherweise auch noch der nächste POTUS fahren. Nicht ausgeschlossen, dass der dann wieder ein ausgewiesener Petrolhead ist.

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