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Kurioser Rolls-Royce-Umbau von West Coast Customs für Justin Bieber – „Komplett ruiniert“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Pop-Sänger Justin Bieber hat sich ein neues Gefährt gegönnt: einen von West Coast Customs („Pimp My Ride“) umgebauten Rolls-Royce Wraith. Im Netz ist das neue Design allerdings umstritten.

Burbank (Kalifornien) – Mit Tuning ist das immer so eine Sache – vor allem, was die Optik angeht. Dem ein oder anderen Serienauto tut eine Überarbeitung sicherlich gut, doch es gibt auch Modelle, bei denen eine Design-Modifikation schnell unpassend wirkt. Und ob man Autos vom Kaliber eines Rolls-Royce oder Bentley generell aufmotzen sollte, darüber kann man trefflich streiten. Manche Firmen wagen sich dennoch an ein solches Projekt – so wie jetzt West Coast Customs (WCC), eine Tuning-Firma aus Kalifornien, die dem ein oder anderen vielleicht noch aus der TV-Show „Pimp My Ride“ (MTV) bekannt ist. Moderiert wurde die von 2004 bis 2007 produzierte Sendung von Rapper Xzibit. Nun hat WCC einen Rolls-Royce ziemlich extrem umgemodelt – offenbar für keinen Geringeren als Pop-Sänger Justin Bieber (26).

Der umgebaute Rolls-Royce Wraith und ein Porträt von Justin Bieber
Diesen Rolls-Royce Wraith tunte West Coast Customs auf besondere Art – nun gehört er Pop-Sänger Justin Bieber. © Instagram (westcoastcustoms) / IMAGO/ZUMA Wire

Justin Bieber fährt Rolls-Royce-Umbau von West Coast Customs – „Komplett ruiniert“

Als Basis für den Umbau diente ein Rolls-Royce Wraithalso exakt jenes Modell der BMW-Tochter, das kürzlich der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (40) testete und dabei ziemlich harte Kritik an dessen Qualität übte. Von dem fertigen Auto hat West Coast Customs nun Bilder auf Instagram veröffentlicht, die es hier zu sehen gibt. Über das Design an sich lässt sich sicher diskutieren, beeindruckend ist jedenfalls der Effekt, der das Auto scheinbar über der Straße schweben lässt – zumindest auf den Fotos. Während sich manche Nutzer dabei an den futuristischen Audi aus dem Film iRobot erinnert fühlen, denken andere beim Bieber-Rolls-Royce wahrscheinlich eher an die elektrischen Kleingeld-Kinderfahrzeuge, die an den Eingängen von Einkaufszentren stehen.

Ganz offensichtlich haben die kalifornischen Tuner sich bei ihrem Design von der Rolls-Royce-Studie Vision Next 100 aus dem Jahr 2016 inspirieren lassen. Das Netz beschäftigt vor allem die Frage, wie sich bei der Vollverkleidung die Räder noch drehen lassen. Möglicherweise ist die Verbreiterung genau zu diesem Zweck so extrem ausgefallen – doch in einem bald erscheinenden YouTube-Video wollen die Tuner aus Kalifornien das Geheimnis darum lüften.

Die Studie Rolls-Royce Vision Next 100
Der Umbau von West Coast Customs erinnert an die Studie Rolls-Royce Vision Next 100 aus dem Jahr 2016. © James Lipman/Rolls-Royce

Justin Bieber fährt Rolls-Royce-Umbau – „Was ist, wenn das Ding einen Platten hat?“

Der Rolls-Royce Wraith kam im Jahr 2013 auf den Markt und wird von einem V12-Biturbo-Motor mit einer Leistung von 465 kW (632 PS) befeuert, die Gangwahl erledigt eine achtstufige Automatik. Das knapp zweieinhalb Tonnen schwere Gefährt beschleunigt in 4,6 Sekunden auf Tempo 100. Der Basispreis beläuft sich auf knapp 300.000 Euro. (Einzigartiges Maybach 57 S Coupé zum Kauf angeboten– gebaut wurde es für einen Diktator)

Die Instagram-Kommentare zum Rolls-Royce-Umbau von West Coast Customs fallen naturgemäß geteilt aus:

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