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Rimac Nevera: Neuer Weltrekord – Elektroauto mit Viertelmeilen-Fabelzeit

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Von: Marcus Efler

Das Tempo auf der Viertelmeile gilt für Autofans als Messlatte für Fahrzeug-Power. Der elektrische Rimac Nevera schaffte nun einen neuen Fabel-Rekord.

Palm Beach (Florida) – Wer baut das schnellste Serienauto der Welt? Diese Frage beschäftigt kleine Jungs beim Quartett-Spiel ebenso wie jung gebliebene, erwachsene Autofans. Das Problem bei dieser Frage: Die Antwort hängt stark von der Definition des Wörtchens „schnell“ ab. Gilt der offizielle Wert der technischen Daten? Oder eine Runde auf der anspruchsvollen Nordschleife des Nürburgrings? Auch auf einer möglichst langen Geraden zu gucken, welches Tempo am Messpunkt auf der Uhr steht, ist eine beliebte Option. (Rimac C_Two: Prototyp im Duell mit Porsche Taycan S – das Ergebnis überrascht)

Rimac Nevera: Neuer Weltrekord – Elektroauto mit Viertelmeilen-Fabelzeit

Vor allem für viele amerikanische Autofans ist die Zeit über die Viertelmeile, also 402 Meter, entscheidend: also die Distanz der in den USA beliebten Dragster-Rennen. Kürzlich hatte sogar ein Porsche-Besitzer noch an der Strecke von Palm Beach per Smartphone ein Tesla Model S Plaid geordert, weil der gegen seinen ebenfalls elektrischen Porsche Taycan Turbo S klar gewonnen hatte – in 9,4 Sekunden. (Fast 2.000 PS starker Rimac C_Two: Elektro-Hypersportwagen schafft irres Tempo)

Rimac Nevera, fahrend
Schnellster auf dem Drag-Strip: der Rimac Nevera © grubbsphotography/Rimac

Rimac Nevera: Neuer Weltrekord – stärkstes Serienauto der Welt deklassiert alle

Dass es noch viel schneller geht, bewies jetzt ein anderes Elektroauto: nämlich der Rimac Nevera. Das mit 2.000 PS stärkste Serienauto der Welt, gebaut vom „kroatischen Elon Musk“ Mate Rimac, erledigte den Sprint in fabelhaften 8,74 Sekunden – und sicherte sich damit den Titel des schnellsten Serienautos auf dem Drag-Strip. Am Ende der Viertelmeile hatte der Hypersportwagen (hier geht’s zum Fahrbericht) 269,6 km/h auf dem Tacho. Das ist zwar schnell, aber natürlich bei Weitem nicht das Top-Tempo, das der Rimac laut seinen offiziellen technischen Daten schafft: Das wären nämlich 412 km/h. (Rimac kauft Bugatti: Darum gibt es Superpower künftig nur noch elektrisch)

Rimac Nevera: Neuer Weltrekord – zwei Millionen Euro werden fällig

„Das war unser erster Test auf beklebtem Asphalt“, betont Rimac-Entwickler und Testfahrer Miro Zrncevic, „wir wussten nicht, was uns erwartet“. Der Rekord auf der wie üblich mit Gummi und einem speziellen Klebstoff präparierten Strecke dürfte die nicht vorhandenen Erwartungen jedenfalls übertroffen haben. Dass jetzt auch alle Fahrer eines Porsche Taycan Turbo S oder Model S Plaid nach Sichtung des YouTube-Videos mal eben einen Rimac Nevera bestellen, ist allerdings unwahrscheinlich: Das gute Stück kostet zwei Millionen Euro.

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