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Fast 2.000 PS starker Rimac C_Two: Elektro-Hypersportwagen schafft irres Tempo

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Von: Sebastian Oppenheimer

Mit dem Concept One machte der kroatische Elektro-Supersportwagen-Hersteller Rimac erstmals von sich reden. 2021 soll der Nachfolger C_Two starten – mit einem unfassbaren Tempo.

Sveta Nedelja – Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Rimac C_Two wird in diesem Jahr zu den Kunden kommen. Endlich. Immer wieder war er angekündigt worden: In den nächsten Monaten soll es nun tatsächlich so weit sein. Ende letzten Jahres wurden sechs Erprobungsträger der finalen Serie fertiggestellt. Nicht, dass je einer der etablierten Autohersteller in seinem mehrjährigen Entwicklungsprozess so was je kommuniziert hätte, doch bei einem Kleinserienhersteller wie Rimac ist jede kleine Nachricht eben auch eine große. So wurde kurz vor Weihnachten feierlich verkündet, dass in der kroatischen Fertigungsstätte in Veliko Trgovišće nunmehr die Produktion jener sechs Erlkönige begonnen habe. Diese sind die ersten Modelle, die an sich auf Serienstand seien – entsprechend wichtig für den kroatischen Hersteller mit Sitz in Sveta Nedelja bei Zagreb. Und ein Licht am Ende des Tunnels für die hungrigen Kunden. (Pininfarina Battista: So lief unsere Mitfahrt im „schnellsten italienischen Auto“)

Fast 2.000 PS starker Rimac C_Two: Elektro-Hypersportwagen schafft irres Tempo

Die Leistungsdaten des Rimac C_Two sind nicht weniger als spektakulär und somit spricht man in dieser Liga ohnehin nicht mehr von Super-, sondern Hypersportwagen. Der rein elektrisch angetriebene Rimac C_Two leistet 1.408 kW (1.914 PS), kommt auf 2.300 Nm maximales Drehmoment und ist damit 412 km/h schnell. Aus dem Stand geht es in unter zwei Sekunden auf Tempo 100 und nach unter zwölf Sekunden soll die 300er-Marke vorbeifliegen. Die elektrische Reichweite soll dank eines 120-KWh-Akkupaketes bei 550 Kilometern liegen. Dabei sind die Akkus crashsicher in der Kohlefaser-Monocoque-Architektur des Hypersportlers im Mitteltunnel, dem Unterboden und einem Bereich hinter der Fahrgastzelle verbaut. Nachgeladen wird ebenfalls mit Höchstgeschwindigkeit: Auf 80 Prozent seiner Leistungsfähigkeit soll der Kroate in einer halben Stunde kommen. Das alles hat seinen Preis, der ebenso wie der endgültige Name des allradgetriebenen Rimac C_Two noch nicht bekannt ist. Unter einer Million Euro dürfte jedoch kaum etwas zu machen sein. (Weiteren Rekord gebrochen: Porsche Taycan Turbo S hält jetzt auch diese Bestmarke)

Fahraufnahme eines Rimac C_Two
An Leistung mangelt es dem Rimac C_Two mit 1.408 kW (1.914 PS) ganz sicher nicht. © Rimac

Elektro-Hypersportwagen Rimac C_Two: „Völlig neue Art von Performance-Fahrzeug“

„Mit dem C_Two schaffen wir eine völlig neue Art von Performance-Fahrzeug. Nach Tausenden von virtuellen Simulationsstunden, jahrelangem Design und Engineering und vielen rohen und fertigen Prototypen ist es ein ganz besonderes Gefühl zu sehen, wie die Vorserienfahrzeuge jetzt ihre Reise durch unsere Produktionslinie antreten“, erklärt Firmenchef Mate Rimac (33), „dies ist das bisher deutlichste Zeichen dafür, dass der Rimac C_Two fast da ist, und wir können es kaum erwarten, die Autos im Jahr 2021 an unsere Kunden auszuliefern und sie auf der ganzen Welt zu präsentieren.“ Im ersten Produktionsjahr 2021 dürften – durchaus abhängig von der entsprechenden Corona-Lage – maximal 15 bis 20 Serienfahrzeuge entstehen. Läuft die Manufaktur in Veliko Trgovišće auf vollen Touren, wären wohl 100 bis 150 Fahrzeuge pro Jahr denkbar, wenn die Nachfrage passt und die Finanzlage stabil bleibt. (Elon Musk will Tesla Roadster schweben lassen – diese Technologie soll’s möglich machen)

Ein Rimac C_Two mit geöffneten Türen
Außer mit seiner gewaltigen Leistung beeindruckt der Rimac C_Two mit den riesigen Schmetterlingstüren. © Rimac

Elektro-Hypersportwagen Rimac C_Two: Fahrwerksabstimmung auf der Nordschleife

Vorher geht es aber noch mit Saisonbeginn zu den letzten Fahrwerksabstimmungen auf die Nordschleife des Nürburgrings. Hier muss nicht nur das Feintuning sitzen, sondern auch eine heiße Rekordrunde in den Asphalt gehämmert werden, damit die potenziellen Kunden auch stolz im Orderbuch unterschreiben. Und die Bestzeiten von VW ID.R, Porsche 919 Hybrid oder Nio EP9 haben es mit deutlich unter sieben Minuten allemal in sich. Zudem will der Rimac auch noch hochautomatisiert bis zur Stufe vier im Straßenverkehr unterwegs sein. Abwarten, ob das alles klappt. (Von Stefan Grundhoff/press-inform)

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