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Autobahn A8 verwandelt sich in Open-Air-Kino – das ist der Grund

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Von: Jasmin Pospiech

Open-Air-Kino mitten auf der Autobahn? Kino-Fans erleben auf der A8 bei Pforzheim eine ganz besondere Filmvorführung. Der Grund des Spektakels ist einmalig.

Pforzheim (Baden-Württemberg) – Film ab! Viele wird es nach dem Corona-Lockdown freuen, dass sie mit Familie und Freunden wieder ins Kino gehen dürfen. Doch die Verwunderung ist groß, dass das kürzlich nicht in einem Kinosaal passiert ist, sondern auf einer sonst viel befahrenen Autobahn.

Autobahn A8 verwandelt sich in Open-Air-Kino – das ist der Grund

500 Kinofans sind in den Genuss eines ganz besonderen Freiluftkinos auf der A8 in der Nähe von Pforzheim gekommen. Sie durften mitten auf der Fahrbahn bequem auf Stühlen sitzen und ein Roadmovie – passend zum Thema – auf einer 15 Meter langen Leinwand genießen.

Wie die Pforzheimer-Zeitung berichtet, sollen auf drei Fahrstreifen Sitzplätze aufgebaut und alle 500 Plätze des ungewöhnlichen „Autokinos“ innerhalb von 90 Minuten ausverkauft gewesen sein. Doch wie ist es überhaupt zu diesem unvergesslichen Erlebnis gekommen? (Polizist als Autoschieber auf A8: So außergewöhnlich half er einer 21-Jährigen)

Autobahn A8 wird zum Open-Air-Kino.
Einzigartiges Erlebnis: Die Autobahn A8 nahe Pforzheim wird zum Open-Air-Kino. © Uli Deck/dpa

Aufgrund von Bau- und Abrissarbeiten an einer Brücke an der A8 war die dreispurige Strecke für zwei Tage komplett in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei hat daraufhin begonnen, den Verkehr zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost umzuleiten, während die Bauarbeiten in vollem Gange waren. Dennoch soll es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und teilweise auch langen Staus gekommen sein. (Julia Jasmin Rühle: Horror-Crash auf Autobahn – aus Krankenhaus entlassen)

Autobahn A8 verwandelt sich in Open-Air-Kino – passend dazu gab’s ein Roadmovie

Die Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes hat diesen Umstand allerdings in Zusammenarbeit unter anderem mit dem „Kommunalen Kino Pforzheim“ zum Anlass genommen, um den deutschen Film „25 km/h“ mit Bjarne Mädel und Lars Eidinger in den Hauptrollen zu zeigen. Und damit auch richtiges Kino-Feeling aufkommt, soll es noch einen Popcorn- und Getränkeverkauf gegeben haben. (Mit Tempo 330 erwischt: Raser-Rowdy entpuppt sich als Formel-3-Star – seine Ausrede ist irre)

In dem Roadmovie aus dem Jahr 2018 geht es um zwei ungleiche Brüder, die sich nach 30 Jahren auf der Beerdigung ihres Vaters wiedertreffen. Schließlich beschließen sie, gemeinsam eine Mofatour vom Schwarzwald bis nach Rügen zu machen und das bei konstantem Tempo 25. Sicherlich das passende Tempo zu dem zähfließenden Verkehr, der sich zuvor noch aufgrund der Bauarbeiten auf der A8 abgespielt hat ...

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