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Morand Hypercar: Atemberaubend schnell, aber auch irre teuer

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Von: Sebastian Oppenheimer

Rein elektrisch oder mit Hybridantrieb? 1.200 oder über 2.000 PS? Der Kunde hat bei Morand Cars die freie Auswahl. Die muss ihm allerdings auch einiges wert sein.

Vuadens (Schweiz) – Wenn ein kleines Unternehmen aus der Automobilindustrie auf sich aufmerksam machen will, gibt es einen beliebten Schachzug: Man kündigt ein Hypercar mit atemberaubenden Leistungsdaten an. Diesen Weg geht nun auch die schweizer Firma Morand Cars – sie will 2023 ein über zwei Millionen Euro teures und über 400 km/h schnelles Leichtbauhypercar auf den Markt bringen. Geplant ist eine Kleinserie von lediglich 73 Fahrzeugen, dabei sollen Kunden zwischen einer Version mit Hybridantrieb und einer rein elektrisch angetriebenen Variante wählen können. Fotos von einem Prototypen gibt es noch nicht, das Unternehmen zeigt das Auto zunächst mal rein virtuell – als Rendering auf dem Computerbildschirm. (Pininfarina Battista: So lief unsere Mitfahrt im „schnellsten italienischen Auto“)

Das Hypercar von Morand Cars

Das schweizer Unternehmen Morand Cars will ein Hypercar bauen – wahlweise mit Hybrid- oder Elektroantrieb. © Morand Cars

Morand Hypercar: Atemberaubend schnell, atemberaubend teuer

Die Zahlen, die die Schweizer angeben, sind auf jeden Fall beeindruckend: Als Voll-EV soll das Morand Hypercar von vier E-Motoren mit zusammen über 2.000 PS Leistung angetrieben werden und so eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h erreichen können. Mit einer auf 300 Kilometer Reichweite ausgelegten Batterie bringt die Flunder gut 1,3 Tonnen auf die Waage. An einen Schnelllader angeschlossen, soll sich der Akku in weniger als 10 Minuten aufladen lassen. (Hongqi S9 Hybrid: Hypercar hat richtig Power – Design stammt altem Bekannten)

Das Hypercar von Morand Cars

Rein elektrisch angetrieben soll das Hypercar von Morand Cars mehr als 2.000 PS leisten. © Morand Cars

Morand Hypercar: Hybridversion mit V10-Verbrenner und drei E-Motoren

Der Zweisitzer mit Carbon-Monocoque ist alternativ in einer Hybridversion geplant, die einen V10-Verbrenner mit drei Elektromotoren kombiniert. Die Systemleistung wird bei dieser Variante mit mehr als 1.200 PS angegeben. Damit soll der gut 1,4 Tonnen schwere Sportwagen in 6,3 Sekunden aus dem Stand Tempo 200 erreichen. Auch hier gibt Morand die Höchstgeschwindigkeit mit mehr als 400 km/h an. Dank der rund 65 Kilogramm schweren Batterie soll die Hybridversion bis zu 70 Kilometer weit auch rein elektrisch fahren. (Mercedes-AMG One: Neue Bilder vom Hypersportwagen – das Heck erinnert an ...)

Wie das Unternehmen schreibt, wolle man die Performance von Formel-1-Fahrzeugen und Le-Mans-Prototypen mit einem modernen und luxuriösen Interieur und einem vollwertigen digitalen Erlebnis kombinieren. Noch haben die Schweizer aber keine Bilder vom Innenraum gezeigt. (Mit Material von SP-X)

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