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Echtes Hoverboard: Dieser Tüftler macht „Zurück in die Zukunft“ wahr

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Von: Marcus Efler

Da staunen die Einwohner von Los Angeles nicht schlecht: Vor ihren Augen saust ein echtes fliegendes „Hoverboard“ durch die Stadt. Sein Erfinder lässt „Zurück in die Zukunft“ Wirklichkeit werden.

Los Angeles – Wer kennt sie nicht, die Szene aus dem zweiten Teil der Film-Reihe „Zurück in die Zukunft“, in der Michael J. Fox als Protagonist Marty McFly auf einem „Hoverboard“ durch seine Heimatstadt fliegt – laut Drehbuch im Jahr 2015, was damals (1989) als Zukunft galt. Okay, vielleicht die Jüngeren, aber die kennen dafür Spider-Mans Bossgegner „Green Goblin“. Der benutzt ein ähnliches Gerät. Und jetzt auch Hunter Kowald aus Kalifornien. Und zwar in echt, in Farbe und in der Gegenwart. (DeLorean DMC-12: Designer gestaltet „Zurück in die Zukunft“-Kultauto um – „Doc Brown wäre entsetzt“)

Echtes Hoverboard: Dieser Tüftler lässt „Zurück in die Zukunft“ wahr werden

Das beweist eindrucksvoll ein spektakuläres YouTube-Video, in dem der Erfinder, stehend auf etwas, das wie eine große Kameradrohne aussieht, mit einigem Tempo durch die Straßen von Los Angeles saust oder, besser gesagt, über sie hinwegfliegt. Innerhalb weniger Tage ist die Aufnahme viral gegangen und hat mehrere Millionen Aufrufe eingesammelt. Das Fluggerät habe er selbst gebastelt, erzählt der City-Flieger: „Mehrere Jahre Forschung und Design gipfelten in der Fertigstellung der Konstruktion und Tests an einem der weltweit ersten Hoverboards, das in der Lage ist, eine Person stehend zu transportieren.“ (Flugzeug muss auf Autobahn notlanden – spektakuläres Video: „Der kann warten“)

Szene aus YouTube-Video: Hunter Kowald auf einem Hoverboard
Echt jetzt: Hunter Kowald fliegt wie Marty McFly. © YouTube (Hunter Kowald)

Echtes Hoverboard: Kohlefaserstruktur kann bis zu 226 Kilo tragen

Angeblich kann die Kohlefaserstruktur des realen Hoverboards bis zu 226 Kilo tragen und auch dann noch sicher landen, wenn zwei der vier Elektromotoren ausfallen. Viel mehr verrät Kowald nicht, bietet aber interessierten Usern an, sich bei ihm zu melden. Möglicherweise sucht er Investoren für eine Serienfertigung, irgendwann in der Zukunft. Dabei scheint er sogar schon die rechtlichen Rahmenbedingungen für sein McFly-Gerät zu bedenken: Im Video trägt er brav Helm, stoppt an roten Ampeln – und hat seine fliegende Untertasse mit Flugzeug-Positionsleuchten ausgestattet.

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