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Ferrari 812 Competizione begeistert: Supersportwagen megaschnell auf Tempo 200

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Von: Marcus Efler

Ferrari bringt ein Supersport-Coupé mit geradezu atemberaubenden Fahrleistungen auf den Markt. Der elegante Zweisitzer wird wohl der letzte seiner Art sein.

Update vom 10.05.2021, 11:30 Uhr: Ferrari hat mittlerweile den Namen seines neuen Mega-Sportwagens bekanntgegeben, und beeindruckende technische Daten. Demnach spurtet der Ferrari 812 Competizione in nur 2,85 Sekunden auf Tempo 100 – und in 7,5 Sekunden auf 200 km/h. Das Coupé mit seinem 830 PS starken V12-Frontmotor wiegt trocken 1.487 Kilogramm, was einem Leistungsgewicht von 1,79 kg pro PS entspricht. Den Listenpreis und den Verbrauch behält Ferrari jedoch nach wie vor für sich: Beides Fakten, die potenzielle Käufer wahrscheinlich sowieso eher sekundär interessieren.

Ferrari 812 Competizione begeistert: Supersportwagen megaschnell auf Tempo 200

Erstmeldung vom 28.04.2021, 11:54 Uhr: Maranello – Wenn Ferrari ein neues Modell ankündigt, blickt die Autowelt gebannt hin. So auch bei dem Coupé, von dem die Italiener jetzt erste Fotos zeigen: Ein spektakuläre Version seines Frontmotor-Modells 812 Superfast*. Ferrari selber bezeichnete den Renner, von dem möglicherweise noch eine offene Version folgt, lange als „New Ferrari Limited Edition V12“ – und enthüllte nun seinen Namen: Ferrari 812 Competizione. Ferrari empfiehlt, dass man sich mit dem Bestellen beeilen sollte, da es sich um eine limitierte Edition handelt. Auch die genaue Zahl der gebauten Exemplare ist noch unbekannt, aber es werden wohl deutlich unter 1000 bleiben – vom vergleichbaren F12 Tdf baute Ferrari genau 799 Stück. (Todkranker Ferrari-Fan: „Rollende Engel“ erfüllen letzten Herzenswunsch)

Ferrari-Sportwagen von schräg vorne
Die grau-gelbe Gefahr: Ferraris Limited Edition auf Basis des 812 Superfast. © Ferrari

Die meisten Daten verrät Ferrari allerdings noch nicht. Die wenigen, die es gibt, versprechen allerdings Fahrleistungen auf höchstem Niveau: Mit 830 PS Leistung steckt der stärkste V12 unter der langen Fronthaube, den Ferrari je in einem Serienfahrzeug verbaut hat. Gegenüber dem normalen 812 Superfast holt der Ferrari 812 Competizione also 30 PS mehr aus den 6,5 Litern Hubraum. Dafür erreicht sein Saugmotor mit 9.500 Touren ein schier unglaubliches Drehzahlniveau – auf den Sound darf man gespannt sein. Auch die Karosserie hat Ferrari kräftig modifiziert. Komplett neue Spoiler und Schweller optimieren die Aerodynamik – die Heckscheibe ist, offenbar zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit, einer Aluminium-Struktur gewichen. (Marke Ferrari verliert stark an Popularität – liegt’s am fehlenden SUV?)

Ferrari-Modell auf Rennstrecke, Seitenansicht
Das neue Ferrari-Editionsmodell wurde in Sachen Aerodynamik stark modifiziert. © Ferrari

Ferrari 812 Competizione begeistert: Technik-Daten sind spektakulär

Außerdem soll der Ferrari 812 Competizione leichter werden als der Normalo-812-Superfast. Um wie viele Kilo genau, das verrät Ferrari wohl erst bei der offiziellen Präsentation. Ebenso, wie deutlich die Limited Edition die Beschleunigung auf 100 km/h unterbietet (812 Superfast: 2,9 Sekunden), oder ob man beim Spitzentempo von bislang 340 km/h noch etwas draufpacken konnte. Auch der exakte Preis wird erst dann genannt werden. Er dürfte noch mal deutlich über den 379.000 Euro liegen, die Ferrari vor sechs Jahren für den F12 Tour de France (TdF) aufgerufen hatte. (Extrem seltener Saleen S7-LM wird versteigert – und soll über eine Million bringen)

Ferrari-Modell auf Rennstrecke, Heckansicht
Alu statt Heckfenster: Ferraris neue V12 Edition. © Ferrari

Ferrari 812 Competizione begeistert: Der letzte seiner Art?

Den finanzkräftigen Kauf-Interessenten dürfte es egal sein, denn sie können beim Ferrari 812 Competizione auf jeden Fall mit einer Wertsteigerung rechnen. Auch deshalb, weil diese Limited Edition wohl die letzte ihrer Art sein dürfte – als bärenstarker Supersportwagen mit V12-Benzinmotor, der ohne elektrische Unterstützung auskommt. Denn natürlich arbeitet auch Ferrari an Hybrid-Systemen für alle Modellreihen. Beim SF90 mit 1.000 PS starkem Plug-in-Systemen haben die Italiener ja schon eindrucksvoll geübt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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