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Bugatti-Gegner Spyros Panopoulos: Griechen planen Luxusauto mit Brennstoffzelle

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Gerade macht der Kleinstserien-Hersteller Spyros Panopoulos mit dem „Ultracar“ Chaos von sich reden – doch die Griechen haben noch mehr im Köcher.

Athen (Griechenland) – Es gibt Sportwagen, Supersportwagen – und inzwischen auch Hypercars. Eine Steigerung ist da eigentlich kaum noch möglich. Dachte man zumindest: Doch nun hat der griechische Kleinstserien-Hersteller Spyros Panopoulos Automotive kurzerhand eine weitere Fahrzeugklasse erfunden, die noch mal exklusiver klingt: Für sein extremes Fahrzeug namens Chaos reklamiert das Unternehmen den Titel „Ultracar“. Bei einer versprochenen Leistung von 3.107 PS, einem Drehmoment von 1.984 Newtonmetern sowie einer Beschleunigung von 0 auf 300 km/h (!) in 7,1 Sekunden kann man das schon mal machen. (Aston Martin Valhalla: Britisches Hypercar mit ehrgeizigem Rekordziel)

Supersportwagen SP Chaos von vorn
Im Angriffsmodus: der SP Chaos aus Griechenland © Spyros Panopoulos Automotive

Bugatti-Gegner Spyros Panopoulos: Griechen planen Luxusauto mit Brennstoffzelle

Sowohl bei der angekündigten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 km/h schlägt der SP Chaos den Gegner Bugatti (der Chiron Super Sport 300+ erreicht 490 km/h) als auch beim Preis von zwölf Millionen Euro (das Einzelstück Bugatti La Voiture Noire kostet elf Millionen Euro). Doch das griechische Unternehmen SP Automotive hat noch mehr im Köcher: zum Beispiel das fünfsitzige Luxusfahrzeug Zion. Bei dem extrem sportlich designten Gefährt soll ein Brennstoffzellen-Antrieb zum Einsatz kommen. (Bugatti Chiron zu verkaufen – dieses Hypercar könnte zum Schnäppchen werden)

Der Spyros Panopoulos Zion
Mit dem Zion plant Spyros Panopoulos ein fünfsitziges Luxusauto mit Brennstoffzellen-Antrieb. © Spyros Panopoulos Automotive

Bugatti-Gegner Spyros Panopoulos: Wasserstoffauto der Luxusklasse soll Zion heißen

Die technischen Daten des SP Zion klingen – wie auch die des Chaos – ziemlich ambitioniert, allerdings lassen sich die Griechen noch viel Spielraum: So gibt der Hersteller die Leistung mit 680 bis 1.750 PS an, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll zwischen 1,8 und 3,5 Sekunden liegen und die Höchstgeschwindigkeit bei 250 bis 350 km/h. Auch bei der Reichweite ist ordentlich Luft: Hier ist von 780 bis 1.350 Kilometern die Rede. Neben den Abmessungen (Länge/Breite/Höhe: 5.030/2.040/1.345 mm, Radstand: 2.298 mm) sowie der Tatsache, dass das Auto ein Fünfsitzer wird, steht eigentlich nur noch eine weitere Sache fest: Der SP Zion wird auf 22-Zoll-Räder anrollen. (Porsche 959: Seltener Prototyp steht zum Verkauf – und das soll er kosten)

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Ein Spyros Panopoulos Cubicle
Mit dem Cubicle plant Spyros Panopoulos Automotive auch ein kompaktes Elektroauto für zwei Personen. © Spyros Panopoulos Automotive

Bugatti-Gegner Spyros Panopoulos: Auch ein Stadt-Stromer ist in Planung

Dabei soll es aber nicht bleiben. Die Webseite des Unternehmens zeigt ein weiteres Fahrzeug namens Apeiron, von dem aber noch nicht mehr als eine extrem sportlich wirkende Silhouette zu erkennen ist. Mehr Infos dazu sollen demnächst folgen. Und noch ein Fahrzeug hat das griechische Unternehmen in Planung: den Cubicle. Das Gefährt erinnert an eine kantige Version des Smart und ist rein elektrisch unterwegs. Der zweisitzige Cubicle soll das erste griechische Elektrofahrzeug werden. (Tesla blockiert Parkhaus-Auffahrt für drei Stunden – das steckt dahinter)

Für den aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeisten Cubicle gibt SP Automotive eine Leistung von bis zu 260 PS sowie ein Drehmoment von 310 Nm an. Damit soll der Stromer in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Die Reichweite beträgt laut Spyros Panopoulos zwischen 280 und 308 Kilometern.

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