Wie kann das sein?

Schnäppchen aus England: Dieser Aston Martin kostet neu unter 40.000 Euro

Ein DB5 Junior.
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Dieser Aston Martin kostet in der Basis nur knapp 40.000 Euro – ist aber leider nur für eine sehr spezielle Zielgruppe geeignet.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Ein neuer Aston Martin für unter 40.000 Euro? Wer jetzt Schnappatmung bekommt, gehört aber vermutlich nicht zur Kundenzielgruppe. Mitfahren ist aber möglich.

  • Aston Martin bringt mit einem Partner ein ganz spezielles Modell auf den Markt
  • Das Elektro-Fahrzeug ist bereits ab knapp 40.000 Euro zu haben
  • Es gibt sogar eine leistungsgesteigerte Version des Spezial-Aston-Martin mit einem „Raketen-Schalter“

Gaydon – Ein neuer Aston Martin ist in der Regel nicht unter 150.000 Euro zu haben, realistischer sind eher 200.000 Euro. Nun gibt es aber ein Modell, dass die Briten ab 35.000 Pfund Sterling (ca. 39.250 Euro) anbieten. Die schlechte Nachricht: Es handelt sich um ein Fahrzeug für eine ganz bestimmte Zielgruppe: Kinder. Gut betuchte Eltern können darin aber zumindest mit ihren Sprösslingen auf dem heimischen Parkgrundstück standesgemäß vorfahren, denn dieser Aston Martin ist schließlich kein Rutschauto, sondern was Vernünftiges. Aston Martin bietet in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „The Little Car Company“ eine genaue Reproduktion des Aston Martin DB5 im Zweidrittel-Format an. Insgesamt werden 1.059 Exemplare vom DB5 Junior gefertigt werden – genauso viele wie einst vom legendären Aston Martin DB5.

Schnäppchen aus England: Dieser Aston Martin kostet neu unter 40.000 Euro

Der Mini-Aston-Martin steht auf 10-Zoll-Rädern und ist rund drei Meter lang sowie 1,10 Meter breit. Ein Erwachsener und ein Kind sollen nebeneinander Platz finden. Für einfaches Ein- und Aussteigen verfügt das Lenkrad über einen Schnellspanner im Rennsport-Stil. Außen- und Innendesign des DB5 Junior orientieren sich am Original Aston Martin DB5. So trägt die kleine Ausgabe unter anderem das Aston-Martin-Flügellogo sowie originalgetreue Nummernschilder. (Aston Martin: Limitierte Sondermodelle im James-Bond-Look)

Die Marke Aston Martin
HauptsitzGaydon (Vereinigtes Königreich)
Gründungsjahr1913
CEOTobias Moers
Bekannteste ModelleVantage, DBX, DB11, Lagonda, DB5, DB9
Ausgelieferte Fahrzeuge 20195.809

Aston Martin DB5 Junior: Klassische Smiths-Instrumente und schwarze Volllederausstattung

Das Fahrzeug wird in der Farbe „Silver Birch“ (dt.: Weißbirke) mit schwarzer Volllederausstattung ausgeliefert. Das Armaturenbrett wartet mit klassischen Smiths-Instrumenten auf, die Kraftstoffanzeige ist allerdings eine Batterieanzeige. Natürlich fehlt auch nicht die Smiths-Uhr vor dem Beifahrersitz. Auch Scheinwerfer, Bremslichter, Blinker und Hupe funktionieren. Als Extras stehen unter anderem zusätzliche Batterien, Abdeckungen, Werkzeuge oder individuelle Nummernschilder zur Wahl. 

Angetrieben wird das 250 Kilogramm schwere Gefährt von einem E-Motor, der 5 kW (6,7 PS) an die Hinterräder liefert. Ein herausnehmbarer 1,8-kWh-Akku ist unter der Motorhaube untergebracht. Alternativ kann auch eine zweite Batterie hinzugefügt werden. Dann steigt die elektrische Reichweite je nach Fahrstil von 16 auf 32 Kilometer. (Aston Martin DBX: Diese Sache nervt beim britischen Luxus-SUV)

Aston Martin DB5 Junior: „Anfänger-Modus“ limitiert die Leistung

Drei Fahrmodi stehen zur Wahl. Im Anfänger-Modus ist die Leistung auf 1 kW (1,3 PS) begrenzt. Hier ist eine Höchstgeschwindigkeit von 19 km/h möglich. Im Umkreis von 30 Metern können Eltern das Fahrzeug mittels Fernsteuerung deaktivieren. Fährt der Nachwuchs außerhalb der 30-Meter-Grenze, kommt das Fahrzeug automatisch zum Stehen. Im Experten-Modus steht die volle Leistung (6,7 PS) zur Verfügung. Der DB5 Junior beschleunigt bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 48 km/h. Außerdem gibt es einen Rennmodus mit der sogenannten „Balance of Performance“-Einstellung: Hier können Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs auf andere Modelle der Little Car Company abgestimmt werden, wenn etwa ein Wettrennen gefahren werden soll. (Fahren wie James Bond: Welche verrückten Gadgets dieser DB5-Nachbau von Aston Martin an Bord hat)

Aston Martin DB5 Junior: Mit dem „Raketen-Schalter“ geht die Post ab

Wem die Leistung der DB5-Junior-Version nicht genügt, kann zur Vantage-Variante (ab 45.000 Pfund Sterling, entspricht ca. 50.500 Euro) greifen. Wie beim ursprünglichen DB5 Vantage erfährt auch das Kinderfahrzeug hier eine deutliche Leistungssteigerung. Im zusätzlichen Vantage-Modus kann durch Aktivierung eines „Raketen-Schalters“ die Leistung auf 10 kW (13,4 PS) verdoppelt werden. Angaben zur Höchstgeschwindigkeit macht Aston Martin noch nicht. Serienmäßig sorgt beim Vantage ein zweiter Akku für angemessene Reichweite. Die Produktion beginnt 2021, die Auslieferung erfolgt über zwei Jahre. (Elfriede Munsch / SP-X)

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