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Verlorener Sohn: Familie vergisst Kind an Rastplatz – und merkt nichts

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Von: Jasmin Pospiech

Ein kleiner Junge wird von seinen Eltern auf dem Rastplatz vergessen. Der Vater merkt es erst 50 Kilometer später – in einem Stau. Was tun?

Porta Westfalica (NRW) – Wenn die Sommerferien anstehen, bedeutet das für viele Eltern puren Stress. Schließlich darf nichts vergessen und alles Wichtige muss eingepackt werden, wenn es mit dem Auto in den Urlaub geht. Doch auch die eigentliche Fahrt zum Ziel kann anstrengend sein.

Schließlich wollen die lieben Kleinen während der langen Reise beschäftigt werden, zudem müssen ausreichend Pausen eingeplant werden, um sich die Beine zu vertreten oder auch mal auf Toilette zu gehen. Dass man da schon mal als Elternteil den Überblick verliert, ist verständlich. Besonders dann, wenn sich der Nachwuchs klammheimlich selbstständig macht.

Verlorener Sohn: Familie vergisst Kind an Rastplatz – und merkt nichts

So wie jetzt kürzlich auf einem Rastplatz bei Porta Westfalica kurz vor der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: Ein Familienvater aus Braunschweig ist mit seinen drei Kindern unterwegs und hält für eine Toilettenpause am Rastplatz „Papenbrink Nord“ an der Autobahn A2 an. Wie die Bielefelder Autobahnpolizei später berichtet, soll sich auf der Raststätte schließlich der elfjährige Sohn des Mannes unbemerkt von den anderen aus dem Auto geschlichen haben. (Frau will ihren Mercedes tanken und vergisst Zapfpistole: „Was geht in so Leuten vor?“)

Ein BMW parkt vor einem Toilettenhäuschen an der Autobahn. (Symbolbild)
Der Familienvater hat eine Toilettenpause eingelegt. In dieser Zeit hat sich der Älteste weggeschlichen. (Symbolbild) © Nwm-Tv/dpa

Doch anstatt noch mal den Rücksitz zu kontrollieren bzw. sicherzugehen, dass auch die gesamte Familie im Wagen ist, fährt der Mann anschließend einfach weiter. Erst nach 50 Kilometern habe dann das jüngste Kind nach seinem großen Bruder gefragt. In diesem Moment fällt auch dem Vater auf, dass der Elfjährige fehlt. Ähnliches ist auch einem Mann kürzlich in Bayern passiert, als er seine schwangere Freundin an einer Raststätte vergisst.

Verlorener Sohn: Familie vergisst Kind an Rastplatz – Polizei muss eingreifen

Das Dumme daran: Zu diesem Zeitpunkt steht die Familie bereits mitten in einem Stau, weil ein anderes Fahrzeug brennt. Mit der Folge, dass die Strecke gesperrt worden ist. (Autobahn-App für Urlauber und Reisende: Cleverer als Google Maps?)

Aus diesem Grund alarmiert der besorgte Braunschweiger schließlich die Polizei, doch da steht er vor dem nächsten Problem: Er hat sich nicht den Namen der Raststätte gemerkt. Doch der 44-Jährige kann sie den Beamten so gut beschreiben, dass sie sie identifizieren können und dort auch auf den vermissten Elfjährigen treffen. (Resoluter Lkw-Fahrer bremst Geisterfahrer aus – das macht ihn zum Autobahn-Helden)

Glücklicherweise geht es ihm gut und der Junge hat der Polizei zufolge auch „geduldig gewartet“. Die Polizisten bringen ihn schließlich zur Autobahnwache Herford, wo ihn sein Vater später „dankbar und glücklich wieder in die Arme schließen“ kann.

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