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Fahrerassistenzsysteme: Jeder Zweite hat damit keine Erfahrung

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Auch wenn sie manchmal nerven – Fahrerassistenzsysteme erhöhen die Sicherheit mit Autofahren. Ab sofort sind einige Neuerungen Pflicht.
Inzwischen sind in Neuwagen in der Regel zahlreiche Assistenzsysteme an Bord – viele haben damit aber keine Erfahrung. (Symbolbild). © IlluPics/Imago

Neufahrzeuge sind heute in der Regel mit einer Menge Assistenzsysteme ausgestattet – viele Deutsche haben dennoch damit noch gar keine Erfahrung.

Bis Autos wirklich vollkommen autonom fahren können, dürfte noch einige Zeit verstreichen. Zwar werden die „Robo-Taxis“ fleißig getestet, wie beispielsweise die der Amazon Tochter Zoox. Aber immer wieder tauchen mit Systemen, die in diese Richtung gehen, Probleme auf – speziell bei Teslas „Autopilot“. Doch auch wenn sie noch nicht alleine fahren können, sind viele Neufahrzeuge heutzutage schon längst mit einer ganzen Armada an Assistenzsystemen ausgestattet – viele erleichtern den Alltag, wie beispielsweise Parksensoren. Andere erhöhen die Sicherheit und wiederum andere können einen auch gehörig nerven – wie etwa so mancher Spurhalteassistent. Nun zeigt eine Studie:
Viele Autofahrer haben mit Assistenzsystemen bislang noch gar keine Erfahrungen gemacht, wie 24auto.de berichtet.

Laut einer Studie des TÜV-Verbands hat die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) noch nie ein Fahrzeug mit Fahrerassistenzsystemen genutzt. Dabei gaben deutlich mehr Frauen (57 Prozent) als Männer (42 Prozent) an, noch keine Erfahrungen damit gemacht zu haben. Laut Einschätzung des Verbands besteht im Umgang mit Fahrerassistenzsystemen Verbesserungsbedarf. Zwar würden Fahranfänger in der Fahrschule gründlich auf den Gebrauch von sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen vorbereitet und müssen seit Juni 2022 auch einen kompetenten Umgang damit in der Prüfung nachweisen. Doch auch erfahrenen Autofahrern empfehlen die Experten, eine spezielle Schulung für Fahrerassistenzsysteme zu machen.

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