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Crash auf Autobahn – Unfallflucht geht gehörig schief

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Von: Marcus Efler

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Unfall mit einem Sattelschlepper, Flucht im kaputten VW Passat – und ein ganz dickes Ende auf der Polizeiwache: Diese Nacht wird ein Autofahrer nicht so schnell vergessen.

Dortmund – Ein Auto-Unfall ist schon schlimm genug, auch wenn es bei einem Blechschaden bleibt. Richtig übel aber wird es, wenn sich der Verursacher seiner Verantwortung entziehen will – und flüchtet (wie in diesem kuriosen Fall, bei dem schließlich das eigene Auto die Fahrerin verpfiff).

Auch der kürzlich nächtens eingegangene Notruf eines Lkw-Fahrers informierte die Polizei über einen Crash mit „unerlaubtem Entfernen vom Unfallort“. Der Fahrer eines VW Passat, so berichtete der 50-jährige Trucker, habe auf der A2 bei Dortmund-Brechten die Kontrolle über sein Auto verloren. Das schleuderte daher „vom linken über den mittleren Fahrstreifen, kollidierte frontal mit der linken Seite des Sattelzuges auf dem rechten Fahrstreifen, prallte von diesem ab und kam rechts neben der Fahrbahn auf dem Grünstreifen zum Stehen“, wie der Polizeibericht anschaulich beschreibt.

Crash auf Autobahn – Unfallflucht geht gehörig schief

Dort stand er aber nicht lange, denn der Passat war noch fahrbereit. Ein bisschen jedenfalls, und immerhin genug dafür, dass ihn sein Fahrer zurück auf die Fahrbahn lenken und das Weite suchen konnte. Aber nicht wirklich fand: Schon kurze Zeit später meldeten sich Zeugen aus dem nahen Lünen und berichteten von einem VW Passat mit qualmendem Motor. Sehr kurz darauf griff eine Polizeistreife zwei Männer (38 und 27 Jahre) und eine Frau (39) auf, die den Wagen über die Dorfstraße schoben.

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Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und „Unfall“-Hinweis
Erst Crash, dann Fahrerflucht mit dickem Ende. (Symbolbild) © Carsten Rehder/dpa

Crash auf Autobahn – mit gestohlenen Kennzeichen

Der VW war stark beschädigt und fahruntüchtig, wie auch die alkoholisierten „Autoschieber“ (Polizei-Wortwitz) selber. Der 38-jährige Fahrer wurde zur Blutentnahme auf die Wache verbracht. Sein Glück: Der Führerschein konnte ihm nicht entzogen werden, denn er hatte gar keinen. Nie gehabt. Sein Pech: Die Polizei stellte fest, dass die Kennzeichen an dem Passat gestohlen waren, und eigentlich an einen BMW aus Nordhorn gehörten .

So sammelte der gescheiterte Unfall-Flüchtling gleich fünf Tatbestände ein: Diebstahl, Urkundenfälschung, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis – und unter Alkoholeinfluss.

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