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Elon Musk: Wegen Tesla-Klage – kuriose „Drohung“ an US-Bank

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Von: Simon Mones

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Die US-Bank JP Morgan hat Tesla wegen Vertragsbruch verklagt. Elon Musk reagiert darauf auf seine ganz eigene Weise: mit einer kuriosen “Drohung“.

Palo Alto – Elon Musk tut seine Meinung nur allzu gerne Kund – bevorzugt in sozialen Medien wie Twitter. Egal ob es darum geht, dass ein Update zurückgezogen werden muss oder ob der Tesla-Boss überlegt, sich von Aktien zu trennen. Nicht selten haben die Tweets des 50-Jährigen auch Einfluss auf den Aktienkurs von Tesla. Das gefällt längst nicht jedem.

Kürzlich hat JP Morgan deswegen Tesla auf 162,2 Millionen US-Dollar verklagt. Die US-Bank wirft Tesla Vertragsbruch im Zusammenhang mit einer Vereinbarung über Aktienoptionen aus dem Jahr 2014 vor. Auf deren Basis hätte JP Morgan Aktien von Tesla zu einem festgelegten Preis und Datum erwerben können. Den Preis änderte die Bank jedoch, nachdem Musk auf Twitter überlegt hatte, Tesla von der Börse zunehmen. (Elon Musk sagt sorry: Deshalb konnten Tesla-Fahrer nicht in ihre Autos)

Elon Musk: Wegen Tesla-Klage – kuriose Drohung an US-Bank

Damit wiederum war der Elektroautobauer nicht einverstanden und lieferte weder Aktien noch Bargeld. Als wäre die Geschichte bis dato noch nicht skurril genug, setzt Musk der Sache nun noch die Krone auf. Der Milliardär drohte im Wall Street Journal der Bank JP Morgan: „Wenn JPM seine Klage nicht zurückzieht, gebe ich ihnen eine Ein-Stern-Bewertung auf Yelp. Das ist meine letzte Warnung!“ (Tesla mit unheimlicher Funktion gegen Autodiebe: „Ich sehe dich!“)

Elon Musk lächelt. (Symbolbild)
Elon Musk reagiert auf die Klage von JP Morgan mit einer “Drohung“. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Auf Twitter legte Elon Musk dann noch einmal nach: „Schwerwiegende Anschuldigungen verdienen ernsthafte Antworten.“ Ganz ernst dürfte diese Drohung jedoch nicht gemeint gewesen sein. Entsprechend hat der Tesla-Boss seine Drohung auch noch nicht umgesetzt. (VW-Chef Herbert Diess: Ist er selbst der größte Fan von Elon Musk?)

Elon Musk: Yelp-Bewertung von JP Morgan bricht ein – Portal reagiert

Dennoch fand sich auf der Yelp-Seite von JP Morgan eine negative Bewertung, die vermeintlich von Musk stammen soll. Ein Nutzer namens Elon 69420 schrieb zu seiner 1-Stern-Bewertung:  „Da ging ich früher oft hin. Der Service ist schlechter geworden. Die leben nur noch von ihrem Namen. Sie nehmen kein Doge an.“ (Tesla: Full Self-Driving im CNN-Test – mit krassem Ergebnis)

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Weitere schlechte Bewertungen folgten und ließen die Yelp-Bewertung der US-Bank von vier auf einen Stern fallen. Das Bewertungsportal hat bereits reagiert. Auf der Seite heißt es nun: „Dieses Unternehmen hat in letzter Zeit große öffentliche Aufmerksamkeit erregt, was oft dazu führt, dass Menschen auf diese Seite kommen, um ihre Meinung zu den Nachrichten zu posten. Obwohl wir in Bezug auf diesen Vorfall keine Stellung beziehen, haben wir die Veröffentlichung von Inhalten auf dieser Seite vorübergehend deaktiviert, um zu prüfen, ob die Inhalte, die Sie hier sehen, tatsächliche Verbrauchererfahrungen widerspiegeln und nicht die jüngsten Ereignisse.“

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