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Elektroroller sind überall – aber hier wurde es richtig gefährlich

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Von: Marcus Efler

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Dass sich Fahrer von Elektroscootern nicht immer an die Verkehrsregeln halten, gehört leider zum Alltag. Was sich ein junger Mann bei Köln erlaubte, erstaunte aber selbst die Polizei.

Köln – Elektrische Tretroller sind quasi das Unkraut des Straßenverkehrs. Überall stehen und liegen sie herum, man tritt aus Versehen drauf und es dauert ewig, bis jemand das Zeug mal wegräumt. Ihr Zweck: Sportliche, junge Leute über Distanzen zu transportieren, die gesunde Menschen in der Regel zu Fuß gehen können, und dabei Energie verbrauchen. (Fahrradkurier landet im Hamburger Elbtunnel – doch er hat Riesenglück)

Elektroroller sind überall – aber hier wurde es richtig gefährlich

Da weder ein Führerschein noch ein Helm Pflicht sind, und die kleinen Stromer auf Radwegen sowie (verbotenerweise) manchmal auch auf Fußgängerwegen fahren, sind sie darüber hinaus gefährlich. Auch für andere Verkehrsteilnehmer: Im Jahr 2020 verursachten sie laut Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 1150 Unfälle, bei denen andere Menschen zu Schaden kamen.

E-Roller Escooter vor Auto (Symbolbild)
Elektroscooter dürfen in der Regel nur auf Radwegen fahren. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

So richtig wissen wollte es jetzt aber ein 20-Jähriger, der ebenfalls den vorgeschriebenen Radweg verschmähte. Besser: Unbedingt gerade dort lang fahren wollte, wo gar kein Radweg vorhanden ist. Dann nämlich darf man auf die Fahrbahn ausweichen. Genau das tat der Mann – und landete auf der Autobahn. (E-Scooter auf Autobahn: Dreister Fahrer will Reichweite ausprobieren)

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Elektroroller sind überall – auch mal auf der Autobahn

Er schaffte es immerhin bis auf den Beschleunigungsstreifen einer Auffahrt der A59 bei Köln. Wie die Polizei mitteilte, habe ihn dort ein Autofahrer gestoppt. Daraufhin wollte sich Scooter-Fahre mit einem Sprung ins Gebüsch vor den eintreffenden Beamten retten – vergeblich.

Eine Blutprobe auf der Polizeiwache ergab einen Alkoholgehalt von 1,3 Promille. Schließlich holte Papi den elektrischen Abenteurer ab, nachdem er 600 Euro Kaution hinterlegt hatte. Den Miet-Scooter räumte die Verleihfirma per Transporter weg. Immerhin.

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