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Elektromobilität: Studie offenbart noch immer viele Vorbehalte

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Zu teuer, zu wenige Ladesäulen, zu geringe Reichweite: Noch immer stehen laut der „TÜV Mobility Studie 2022“ viele Menschen der E-Mobilität skeptisch gegenüber.

Berlin – Die Zahl der E-Autos auf den deutschen Straßen wächst und wächst – einige Autobauer haben sogar inzwischen der Verbrenner-Entwicklung abgeschworen und setzen künftig ausschließlich auf Batterietechnologie. Doch nach wie vor stehen noch immer viele Menschen der E-Mobilität skeptisch gegenüber, wie eine aktuelle Studie zeigt.


Zu wenige Ladesäulen, zu geringe Reichweite: Noch immer stehen laut der „TÜV Mobility Studie 2022“ viele Menschen der E-Mobilität skeptisch gegenüber.
Noch immer stehen laut einer Studie des TÜV-Verbands viele Menschen der E-Mobilität skeptisch gegenüber. (Symbolbild) ©  teamwork/Imago

Elektromobilität: Studie offenbart noch immer viele Vorbehalte

Laut der „TÜV Mobility Studie 2022“ kann sich nur rund jeder vierte Befragte (26 Prozent) vorstellen, als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto zu kaufen. Zehn Prozent gaben an, der Kauf sei „sehr wahrscheinlich“, immerhin noch 16 Prozent halten einen E-Auto-Kauf für „eher wahrscheinlich“. Nach wie vor sehen viele Autofahrer große Hürden – im Vergleich zur „TÜV Mobility Studie 2022“ hat sich daran kaum etwas geändert, größtenteils nahmen die Bedenken sogar noch zu.

„TÜV Mobility Studie 2022“: Reichweite von E-Autos wird noch von vielen als zu gering angesehen

So sehen 49 Prozent (2020: 47 Prozent) der Befragten die Reichweite von Elektroautos als zu gering an. 46 Prozent empfinden die Anschaffungskosten der Stromer als zu hoch (2020: 49 Prozent). Kritisch sehen die Umfrage-Teilnehmer auch die Ladeinfrastruktur: 44 Prozent gaben an, dass es zu wenige Ladestationen gebe, beziehungsweise die Stromtankstellen nicht gut erreichbar seinen. Ladesäulen-Apps, wie kürzlich von der Stiftung Warentest getestet, sollen E-Autofahrern auf großen Touren helfen. Dennoch fordert der Geschäftsführer des TÜV-Verbands Dr. Joachim Bühler: „Die Ladeinfrastruktur muss dringend ausgebaut werden, um der immer noch weit verbreiteten „Reichweitenangst“ zu begegnen.“

Rund einem Drittel der Befragten (34 Prozent) dauert der Ladevorgang an sich zu lange. Allerdings gibt es durchaus einige Dinge, die man während des Ladens erledigen kann.

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„TÜV Mobility Studie 2022“: Zweifel an der Umweltfreundlichkeit von E-Autos

Interessant: 42 Prozent der Befragten halten es für fraglich, ob Elektroautos auch tatsächlich umweltfreundlicher sind als Verbrennerfahrzeuge. Bedenken in Sachen Sicherheit haben relativ wenige (13 Prozent) und auch nur elf Prozent halten die E-Antriebstechnik für nicht ausgereift.

Allerdings: Wenn Menschen erst einmal vom Verbrenner auf ein E-Auto gewechselt haben, sind sie größtenteils zufrieden und wollen auch nicht mehr „zurückwechseln“ – das ist das Ergebnis Studie des Online-Portals mobile.de.

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