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Elektroautos: Fiat 500 fährt und fährt – dank induktivem Laden

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Von: Simon Mones

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Elektroautos könnten in Zukunft induktiv geladen werden. Stellantis hat mit dem Fiat 500 gezeigt, dass das auch während der Fahrt funktioniert.

Chiari (Italien) – Spätestens seit der Entscheidung des EU-Parlaments ist klar: Der Verbrenner hat in Europa ausgedient! Die Zukunft gehört den Elektroautos. Doch viele Käufer tun sich noch immer schwer mit den Stromern. Die Reichweitenangst ist noch immer nicht überwunden, auch weil uns unser Gehirn einen Streich spielt. Geht es nach Stellantis, ist aber bald Schluss mit der Frage: „Wie weit komme ich denn damit?“ Künftig sollen die Elektroautos nämlich während der Fahrt geladen werden.

Grundsätzlich passiert das durch die Rekuperation schon heute, doch bei Stellantis geht man einen Schritt weiter und will das Auto während der Fahrt induktiv laden. Das Prinzip dürften die allermeisten von ihren Smartphones kennen und auch Volkswagen arbeitet an einer Lösung für Elektroautos.

Der elektrische Fiat 500 ließ sich bei typischen Autobahngeschwindigkeiten induktiv laden.
Der elektrische Fiat 500 ließ sich bei typischen Autobahngeschwindigkeiten induktiv laden. © Stellantis

Elektroautos: Fiat 500 fährt und fährt – dank induktivem Laden

Stellantis hat mit seiner DWPT-Technologie (Dynamic Wireless Power Transfer) nun gezeigt, dass sich Elektroautos auch während der Fahrt auf aufladen lassen – wenn diese auf einer speziell ausgestatteten Fahrspur unterwegs sind. Die Technik wurde zuvor auf der Rennstrecke „Arena del Futuro“ gemeinsam mit Projektpartnern getestet.

„Unsere Zusammenarbeit mit dieser Gruppe von hervorragenden Partnern hat bewiesen, dass die induktive Ladetechnologie in der Lage ist, unsere elektrifizierte Zukunft anzutreiben“, erklärte Anne-Lise Richard, Head of Global e-Mobility Business Unit bei Stellantis.

Elektroautos: Keine negativen Auswirkungen durch induktives Laden

Die Tests hätten gezeigt, dass ein Elektroauto, wie der Fiat 500 „der für den Test des Systems ausgestattet ist, mit typischer Autobahngeschwindigkeit fahren kann, ohne die in seiner Batterie gespeicherte Energie zu verbrauchen“. Die Effizienz sei demnach mit Schnellladestationen vergleichbar und auch das Magnetfeld hat keine negativen Auswirkungen „auf den Fahrer und andere Fahrzeuginsassen oder Fußgänger“.

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Der ebenfalls an dem Projekt beteiligte Nutzfahrzeughersteller Iveco wird indes deutlicher. So wurde ein zwölf Meter langer E-Bus auf der drei Kilometer langen Teststrecke mit 75 Kilowatt geladen. Der Bus war dabei mit 70 Kilometern pro Stunde unterwegs. Weitere Daten soll nun ein Maserati Grecale Folgore sammeln.

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